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		<title>Bollengenossenschaft Trittau - Versionsgeschichte</title>
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		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Trittau-Wiki</subtitle>
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		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Bollengenossenschaft_Trittau&amp;diff=2657&amp;oldid=prev</id>
		<title>Paap: Ergänzungen</title>
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				<updated>2015-09-22T10:23:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;table class='diff diff-contentalign-left'&gt;
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				&lt;td colspan='2' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 22. September 2015, 10:23 Uhr&lt;/td&gt;
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		<author><name>Paap</name></author>	</entry>

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<td colspan="2" class="diff-lineno"><!--LINE 1--></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>Vor über 200 Jahren war es üblich, das die Einwohner eines Dorfes, die Kühe hielten, einen gemeinsamen Deckbullen hielten, den Dorfbullen, der damit auch der &quot;Dorfschaft&quot; gehörte. Dieser Bulle wurde auf einer Landfläche gehalten, dem &quot;Bollenland&quot;, das ebenfalls dieser Dorfschaft gehörte.</div></td><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>Vor über 200 Jahren war es üblich, das die Einwohner eines Dorfes, die Kühe hielten, einen gemeinsamen Deckbullen hielten, den Dorfbullen, der damit auch der &quot;Dorfschaft&quot; gehörte. Dieser Bulle wurde auf einer Landfläche gehalten, dem &quot;Bollenland&quot;, das ebenfalls dieser Dorfschaft gehörte.</div></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>[[Datei:Carl Harders.jpeg|200px|thumb|right|&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Bauernvogt Carl Harders&lt;/div&gt;]]</div></td><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>[[Datei:Carl Harders.jpeg|200px|thumb|right|&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Bauernvogt Carl Harders&lt;/div&gt;]]</div></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>−</td><td class='diff-deletedline'><div>Die Entstehung der &quot;Bollenländereien&quot; der Dorfschaft Trittau hängt zusammen mit der Agrarreform von 1771. Vor dieser Zeit ist von Bollenländereien nicht die Rede, insbesondere auch nicht im Erdbuch von 1708 und in den für die Herzogtümer erlassenen Gesetzen und Verordnungen. Es hat aber zweifellos vor den Landverteilungen den oder die Dorfbullen gegeben, weil wie selbstverständlich Grundstücke für den eben doch vorhandenen Dorfbullen ausgelegt wurden. Die &quot;communalen Gemeinheiten&quot;, d.h. das Gemeinschaftsland des Dorfes, wurden 1777/1778 verteilt. Für die Dorfschaft Trittau wurden &quot;zu einer gemeinschaftlichen Bollenwiese&quot; Ländereien der Gesamtgröße von über 7 Tonnen ausgelegt. In einer Bekanntmachung vom 30. Oktober 1813 wird festgehalten, dass die Auslegung der Koppel vom Hebüchen Moor als Bollenwiese genehmigt wurde. Im Vertrag vom 19. März 1822 werden die Bollenländereien dem Halbhufner Stender zum Eigentum überschrieben unter Zuschreibung zu seiner Hufe. Eine Entscheidung, die in späteren Jahren zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führen sollte. Stender übernahm dafür die Verpflichtung, auf seiner Halbhufe einen, erforderlichenfalls zwei taugliche Zuchtbullen zur unentgeltlichen Nutzung der &quot;beikommenden Trittauer Dorfeingeseßenen&quot; zu halten. Im Vertrag werden als &quot;beikommende Eingeseßene&quot; der Bauernvogt Harders, 10 Halbhufner, 4 Käthner und 7 Bödner genannt. Deshalb nannte man sich auch &quot;Die Genossenschaft der 22 Bauern&quot;. Dieser Begriff wird immer noch verwendet, obwohl die Genossenschaft heute (2015) nur noch aus 9 Mitgliedern besteht.</div></td><td class='diff-marker'>+</td><td class='diff-addedline'><div>Die Entstehung der &quot;Bollenländereien&quot; der Dorfschaft Trittau hängt zusammen mit der Agrarreform von 1771. Vor dieser Zeit ist von Bollenländereien nicht die Rede, insbesondere auch nicht im Erdbuch von 1708 und in den für die Herzogtümer erlassenen Gesetzen und Verordnungen. Es hat aber zweifellos vor den Landverteilungen den oder die Dorfbullen gegeben, weil wie selbstverständlich Grundstücke für den eben doch vorhandenen Dorfbullen ausgelegt wurden. Die &quot;communalen Gemeinheiten&quot;, d.h. das Gemeinschaftsland des Dorfes, wurden 1777/1778 verteilt. Für die Dorfschaft Trittau wurden &quot;zu einer gemeinschaftlichen Bollenwiese&quot; Ländereien der Gesamtgröße von über 7 Tonnen <ins class="diffchange diffchange-inline">(alte Maßeinheit) </ins>ausgelegt. In einer Bekanntmachung vom 30. Oktober 1813 wird festgehalten, dass die Auslegung der Koppel vom Hebüchen Moor als Bollenwiese genehmigt wurde. Im Vertrag vom 19. März 1822 werden die Bollenländereien dem Halbhufner Stender zum Eigentum überschrieben unter Zuschreibung zu seiner Hufe. Eine Entscheidung, die in späteren Jahren zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führen sollte. Stender übernahm dafür die Verpflichtung, auf seiner Halbhufe einen, erforderlichenfalls zwei taugliche Zuchtbullen zur unentgeltlichen Nutzung der &quot;beikommenden Trittauer Dorfeingeseßenen&quot; zu halten. Im Vertrag werden als &quot;beikommende Eingeseßene&quot; der Bauernvogt Harders, 10 Halbhufner, 4 Käthner und 7 Bödner genannt. Deshalb nannte man sich auch &quot;Die Genossenschaft der 22 Bauern&quot;. Dieser Begriff wird immer noch verwendet, obwohl die Genossenschaft heute (2015) nur noch aus 9 Mitgliedern besteht.</div></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>−</td><td class='diff-deletedline'><div><del class="diffchange diffchange-inline">&lt;br /&gt;</del></div></td><td class='diff-marker'>+</td><td class='diff-addedline'><div>&#160;</div></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>1842 erwarb Mannshardt den gesamten Landbesitz Stender, wurde damit auch Eigentümer des Bollenlandes. Seinen gesamten Besitz veräußerte er 1867 an F.W. Siefahrt, der wie seine Vorbesitzer auch seiner Verpflichtung zur Stierhaltung bis 1874 nachkam.</div></td><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>1842 erwarb Mannshardt den gesamten Landbesitz Stender, wurde damit auch Eigentümer des Bollenlandes. Seinen gesamten Besitz veräußerte er 1867 an F.W. Siefahrt, der wie seine Vorbesitzer auch seiner Verpflichtung zur Stierhaltung bis 1874 nachkam.</div></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>−</td><td class='diff-deletedline'><div><del class="diffchange diffchange-inline">&lt;br /&gt;</del></div></td><td class='diff-marker'>+</td><td class='diff-addedline'><div>&#160;</div></td></tr>
<tr><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>In der königlichen Amtsstube zu Trittau wurde am 22. Oktober 1846 ein Verzeichnis über das Landareal der Dorfschaft Trittau erstellt. Es war ein Verzeichnis aller Einwohner Trittaus, die eine oder mehrere Kühe in ihrem Bestand hielten. Erfasst wurden Beruf, Name und Größe der bewirtschafteten Ländereien. Es war ein Zusammenschluss der &quot;Eingeseßenen&quot; zwecks gemeinsamer Nutzung eines Deckbullen, die sich später &quot;Bollengenossenschaft Trittau&quot; nannte.</div></td><td class='diff-marker'>&#160;</td><td class='diff-context'><div>In der königlichen Amtsstube zu Trittau wurde am 22. Oktober 1846 ein Verzeichnis über das Landareal der Dorfschaft Trittau erstellt. Es war ein Verzeichnis aller Einwohner Trittaus, die eine oder mehrere Kühe in ihrem Bestand hielten. Erfasst wurden Beruf, Name und Größe der bewirtschafteten Ländereien. Es war ein Zusammenschluss der &quot;Eingeseßenen&quot; zwecks gemeinsamer Nutzung eines Deckbullen, die sich später &quot;Bollengenossenschaft Trittau&quot; nannte.</div></td></tr>
