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		<title>Trittau-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Trittauer Stiftung</title>
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				<updated>2021-11-26T21:56:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ralph_Droege.jpg|200px|thumb|right|Ralph du Roi Droege]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Trittauer Stiftung zur Förderung der Geschichtskultur''' wurde am 1. Dezember [[2003]] von Ralph Droege(†) in Trittau gegründet und ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Stiftung ist es, die Kenntnisse über die örtliche Geschichte zu verbessern und so zu einer Identifikation mit dem Ort Trittau im Sinne eines modernen Heimatbegriffes beizutragen. Gefördert werden Ausstellungen und Projekte, mit denen die reiche Geschichte von Trittau und seiner Region erforscht und gezeigt wird.&lt;br /&gt;
== Beirat ==&lt;br /&gt;
Der Stiftungsbeirat entscheidet über die Verwendung der Stiftungsmittel. Der Beirat des Jahres 2015 besteht aus:&lt;br /&gt;
* Eckart Harders, Vorsitzender&lt;br /&gt;
* Michaela Droege&lt;br /&gt;
* Dr. Hans-Jürgen Perrey&lt;br /&gt;
* Elke Schürer&lt;br /&gt;
* Bruno Scharnberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3790</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
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				<updated>2017-12-26T10:41:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Milchlieferanten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Gebäude ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1937.jpg|mini|left|Erweiterung 1937]] &lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden (s. Bild links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|right|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei eisverpackung.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Mili Eis wird verpackt]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu 14 Frauen waren während der Sommermonate tätig beim Füllen der Eisformen, Einstecken der Stiele und Verpacken der gefrorenen Eisportionen per Hand. Der Eismeister bediente den Freezer und überwachte die viele Handarbeit der Helfer auf präzise Stellung der Holzstiele und feste Wicklung der fertigen Eisstücke. Das Eis wurde &amp;quot;Mili&amp;quot; genannt. Mili sollte dezent auf den Milchgehalt im Eis hinweisen, obwohl dies nach den damals gültigen Bewirtschaftungsvorschriften noch verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milchmenge nahm zu. Es wurden Quark, Schichtkäse, Schlagsahne, Flaschenmilch, Schulkakao und Joghurt in steigenden Mengen produziert. 1953 wurde ein angrenzendes Grundstück von Rudolf Scharnberg erworben und der Erweiterungsbau konnte bis Ende 1955 fertig gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;Die Anlieferung der Milch erfolgte bis ca. 1955 noch überwiegend mit Pferd und Wagen, anschließend traten Lieferwagen, zum Teil mit Trecker, und Lastkraftwagen an ihre Stelle.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_kartoffeldaempfanlage.jpg|1960 - Kartoffeldämpfanlage&lt;br /&gt;
    meierei_trittau_1969.jpg|1969 - Straßen- und Seitenansicht&lt;br /&gt;
    meierei_milchanlieferung_1969.jpg|Milchanlieferung in Kannen bis 1969&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Generalversammlung im Jahr 1968 beschloß die Genossenschaft nach hitziger Debatte die Umstellung der Milcherfassung auf Tanksammelwagen im Zwei-Tages-Rhythmus. Die Umstellung im Laufe des Jahres 1969 erforderte erhebliche Investitionen, denn die Meierei hatte sich verpflichtet, auf jedem Bauernhof eine Michkühlwanne einzubauen und sie künftig auf eigene Kosten zu warten. Andererseits mussten auch die Landwirte vorschriftsmäßige Milchkammern und befestigte Zufahrten für die Tankfahrzeuge bauen. Diese Maßnahmen erforderten zwar beträchtliche Summen, sie waren aber im Interesse der Milchqualität unbedingt erforderlich. Die nun mögliche schnelle Kühlung auf 4 Grad Celcius verbesserte die Rohmilchqualität erheblich. Etwa 120 meist kleinere Lieferanten gaben die Milcherzeugung zu dem Zeitpunkt auf. Für die verbliebenen Mitglieder brachte das neue System mehr Qualitätssicherheit, Arbeitserleichterungen und zeitliche Unabhängigkeit im eigenen Tagesablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde ein Anbau der Meierei für die Milchsammelanlieferung per Tankwagen fertiggestellt und seither sieht die Meierei so aus, wie auf dem Bild zum 100jährigen Jubiläum 1993 (s. Seitenanfang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Technik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_dampfmaschine.jpg|mini|hochkant=0.6|Dampfmaschine]]&lt;br /&gt;
Anfangs wurde in den meist genossenschaftlich betriebenen Meiereien Butter hergestellt. Die ersten Dampfmaschinen zum Antrieb von Zentrifugen, Pumpen und Butterfässern fanden Eingang in die neugegründeten Meiereien, auch in Trittau. Findige Fabrikanten entwickelten passende Maschinen und Geräte, die in ihrer Funktion laufend verbessert wurden und mit denen in der Folge immer größere Milchmengen verarbeitet werden konnten.&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_ruehrwerkserhitzer_1928.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Rührwerkserhitzer um 1928]]&lt;br /&gt;
1895 wurde in Trittau eine zweite Zentrifuge, 1898 ein Pasteurisierungsapparat und 1905 ein Magermilcherhitzer angeschafft. Im Winter 1937/38 bekam der Betrieb eine komplett neue Ausrüstung. Wichtigste Veränderung: Alle Maschinen erhielten einen elektrischen Einzelantrieb, die Dampfmaschine hatte ausgedient. 1941 kamen zwei neue Phönix-C-Supra-Kanalplattenerhitzer mit einer Stundenleistung von je 4000 Litern, neue Westfalia Zentrifugen und die erste Linde Kältemaschine des Typs R-S 30 hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Probleme mussten die Meierei Mitarbeiter zum Ende des 2. Weltkrieges meistern. Im März 1945 mussten die Bauern aus der Umgebung Ein-Meter-Stämme Buchenholz aus der Hahnheide zur Meierei fahren, da es keine Steinkohle mehr gab. Bis zu 10 Hilfskräfte, alte Männer, Frauen und Kinder waren täglich mit Holzsägen und -spalten sowie dem Transport zum Dampfkessel beschäftigt. Am 1. Mai 1945 lag Trittau mehrere Stunden unter Artilleriebeschuß, auch das Meiereigebäude erhielt einige Treffer. Trotzdem brachten die Bauern aus der näheren Umgebung am nächsten Tag pünktlich ihre Milch. Doch die Meierei hatte weder Strom noch Kohle, Dampf, Wasser oder Hilfskräfte. Die Kanneninhalte wurden geschätzt und in das offene Annahmebassin geschüttet. Per Mund-zu-Mund Propaganda erfuhr die Trittauer Bevölkerung, daß es reichlich Milch ohne Marken in möglichst großen Gefäßen zu holen gab. Kassiert wurde neben der Zentrifuge von Mutter Gosch in einer Zigarrenkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_1_eiswagen.jpg|mini|hochkant=0.6|1. Eis Auslieferungswagen]]&lt;br /&gt;
1949 erhielt auch die &amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; ihre technische Erstausrüstung, die allerdings relativ klein war, so daß an heißen Tagen die Kapazität bei Produktion, Lagerung, Vertrieb und Verkauf weder hinten noch vorne reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_eisauslieferungsfahrzeuge.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Fahrzeugflotte zur Eisauslieferung]]&lt;br /&gt;
Dem normalen Eis am Stiel folgten gefrorene Neuheiten wie z.B. das Fürst-Pückler-Eis, das aber immer noch überwiegend manuell gefertigt wurde, so daß die Herstellung trotz des geringen Stundenlohns von 54 Pfennigen relativ teuer war. Deshalb setzten sich Heinrich Gosch und Ernst Steg daran und entwickelten eine erste &amp;quot;Handform mit Zieheinrichtung für stielloses Eis zum Tauchen in Schokoladenfettglasur&amp;quot;. Der Wentorfer Schlossermeister Lübcke, der nach dem Trittauer Modell Formen und Ausziehgeräte baute, erkannte sehr schnell den Wert dieser Technik und ein Jahr später verfügte die norddeutsche Eisbranche über diese Einrichtungen. Die Mitbewerber nannten dies Eis &amp;quot;Domino&amp;quot; oder &amp;quot;Kluthen&amp;quot;, in Trittau wurde es &amp;quot;Schwarzröckchen&amp;quot; genannt. Damit hat die Trittauer Meierei gutes Geld verdient und den weiteren Ausbau der Eisproduktion und des Eisvertriebes finanziert, wie man leicht an der Fahrzeugflotte für die Eisauslieferung erkennen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_milchkuehlwanne.jpg|mini|hochkant=0.6|Milchkühlwanne 1969]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:meierei_kannenwaschanlage.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Kannenwaschanlage 1955]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waschanlage für Kannen, die 1955 im Zuge der Erweiterung der Meierei mit eingebaut wurde (s. Bild rechts), war eine große Erleichterung für die Bauern. Sie mussten ihre Lieferbehälter nicht mehr umständlich von Hand reinigen, sondern bekamen sie blitzsauber zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon erwähnte Umstellung der Milcherfassung im Jahre 1969 auf Tanksammelwagen brachte eine weitere Qualitätsverbesserung mit sich: Die Milch wird in einer separaten Milchkammer auf dem Bauernhof schon in einer von der Meierei gestellten Chromnickelwanne (s. Bild links) auf 4 Grad Celsius gekühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Täglicher Werdegang der Milch, von der Kuh bis auf den Ladentisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_0600_melken_der_kuehe.jpg|06:00 - Melkzeit&lt;br /&gt;
    meierei_0645_tanksammelwagen.jpg|06:45 - Tanksammelwagen&lt;br /&gt;
    meierei_0730_abpumpen_TSW.jpg|07:30 - Abpumpen der Milch&lt;br /&gt;
    meierei_0800_milchtanks.jpg|08:00 - 350.000 l Tanklager&lt;br /&gt;
    meierei_0900_produktionsraum.jpg|09:00 - Produktionsraum&lt;br /&gt;
    meierei_1000_buttermaschine.jpg|10:00 - Buttermaschine&lt;br /&gt;
    meierei_1030_qualitaetskontrolle.jpg|10:30 - Qualitätskontrolle&lt;br /&gt;
    meierei_1100_schaltzentrale.jpg|11:00 - Schaltzentrale&lt;br /&gt;
    meierei_1200_abfuellanlage.jpg|12:00 - Abfüllanlage&lt;br /&gt;
    meierei_1300_kuehllager.jpg|13:00 - Kühllager&lt;br /&gt;
    meierei_1400_bestellannahme.jpg|14:00 - Bestellannahme&lt;br /&gt;
    meierei_1700_auslieferung.jpg|17:00 - Auslieferung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_milch.png|Milch&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_butter.png|Butter&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_joghurt.png|Joghurt&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_mili_eis_mini.png|Mili-Eis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Milch, Butter, Joghurt und Käse sind sicher die Standardprodukte jeder Meierei. Die Trittauer Meierei zeichnete sich darüber hinaus aber noch durch besondere Produkte bzw. Verarbeitungsweisen aus. In dem Zusammenhang sei auf das Mili Eis verwiesen, das ab ca. 1950 ganz wesentlich zum Umsatz der Meierei beitrug, insbesondere das &amp;quot;Schwarzröckchen&amp;quot;, auf dem Schild rechts. Im Kampf gegen die Branchenriesen wie Langnese hatte es das Mili-Eis zunehmend schwerer. Deshalb wurde 1988 die Sparte an den Nürnberger Hersteller Schöller verkauft, der inzwischen zum Nestlé Konzern gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_die_laengerfrische.png|rahmenlos|rechts|Die Längerfrische]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 begann die Trittauer Meierei als erster Milchverarbeiter in Europa mit der Produktion der &amp;quot;längerfrischen&amp;quot; Milch. Ein neues Verfahren ermöglichte es, 3 Wochen haltbare Frischmilch herzustellen. Die angelieferte Rohmilch wird auf 70 erhitzt und anschließend homogenisiert. Nach Durchlaufen einer Filteranlage zur Reinigung beginnt das Dampfinjektionsverfahren (FSH-Verfahren). Der Milch wird nach Durchlaufen von Wärmetauschern Dampf injiziert. Dadurch wird sie schlagartig für 1 Sekunde von ca. 70 °C auf 125 °Celsius hocherhitzt und Keime werden abgetötet, wichtige Inhaltsstoffe und der Frischmilchgeschmack bleiben jedoch erhalten. Nach der kurzzeitigen Hocherhitzung wird der Milch in einem Entspannungskühler im Vakuumverfahren der Wasserdampf wieder entzogen und die Milch auf 4 °C abgekühlt. Auch mit diesem innovativen Produkt musste sich die Meierei erst behaupten, denn die deutschen Behörden wollten die Milch anfangs nicht als Frischmilch zulassen. Erst Dank der Hilfe eines schleswig-holsteinischen EU Abgeordneten gelang der Durchbruch. Die &amp;quot;Längerfrische&amp;quot; wurde nicht nur regional vermarktet, erstmals konnte nun auch die Belieferung von Zentralen des Handels in Angriff genommen werden.&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Mitarbeiter'''&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_belegschaft_1943.jpg|mini|rechts|Die Belegschaft 1943]]&lt;br /&gt;
Anerkennung und Erfolg der Meierei Trittau hängen auch von der Leistung ihrer Mitarbeiter ab. Viele Mitarbeiter waren 20, 30 oder sogar über 40 Jahre bei der Meierei Trittau beschäftigt und haben sich dort wohl gefühlt. In den ersten Jahren nach dem II. Weltkrieg gehörte es schon fast zum Dorfbild, dass Wilhelm Gosch in Holzpantoffeln und weißer Jacke durch Trittau lief und auch Sonntags Frauen für Sonderschichten zusammentrommelte. Handwerker und Kaufleute, die damals schon ein Auto besaßen, fuhren zusätzlich Eis aus. Auch für die Meieristen war Sonderdienst in der Eisfabrik selbstverständlich, zusätzlich zu ihrem normalen Arbeitspensum. Und verheiratete Meieristen hatten ihre Ehefrauen mitzubringen zum Eiseinpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Leitung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Gosch.jpg|mini|hochkant=0.6|Wilhelm Gosch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Heinrich Gosch.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Heinrich Gosch]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vorstandsvorsitzende                                         !! Aufsichtsratsvorsitzende                       !! Geschäftsführung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1894 - 1930 F. Benn, Trittau            ||  1915 - 1928 J. Harders, Trittau    || 1894 - 1897 Diekelmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 - 1947 Dr. Harders, Trittau        ||  1913 - 1930 K. Stapelfeld, Damker  || 1897 - 1900 Jarstorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947 - 1959 G. Scharnberg, Trittau      || 1928 - 1934 J. Steenfadt, Trittau   || 1900 - 1908 Gerhard Henk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 - 1972 Fr. Petersen, Trittau       || 1934 - 1936 Fr. Burmeister, Trittau || 1908 - 1936 Heinrich Evers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1973 - 1986 H. Elfenkämper, Hamfelde    || 1936 - 1940 W. Möller, Trittau      || 1936 - 1954 Wilhelm Gosch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1986 - 1992 R. Scharnberg, Trittau      ||  1946 - 1949 H. Koops, Hamfelde     || 1954 - 1994 Heinrich Gosch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 - 1995 D. Daniels, Wolkenwehe      ||  1949 - 1959 A. Harders, Grande     || 1994 - 2005 Klaus Prätorius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 - 2006 Ralf_Ingo Menzel, Meilsdorf || 1960 - 1968 O. Kruse, Linau         || 2005 - 2011 Heiko Maschmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 - 2011 Jürgen Ruge, Bargteheide    || 1968 - 1995 H. Niemeyer, Grönwohld  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|                                         || 1995 - 2011 F. Klose, Trittau       || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nahezu 60 Jahre haben Heinrich Gosch und sein Vater Wilhelm Gosch die Entwicklung der Meierei Trittau als Geschäftsführer maßgeblich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausklang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 fusionierte die Meierei Trittau mit der Hansano von Updahl (Nordwestmecklenburg), 80 Mitglieder der Genossenschaft stimmten dafür. Die Meierei Trittau wurde stillgelegt und &amp;quot;Mili-Milch&amp;quot; verschwand vom Markt, sie wurde mit der Maxifrischen von Hansano zur &amp;quot;Weidemilch&amp;quot;. 37 Bio-Bauern, die für die Marke &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; liefern, hatten ihre Anteile zurückgegeben. 23 von ihnen haben inzwischen eine eigene Bio-Meierei &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; in Mühlenrade gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde das Meierei Gelände von Günter Süllau, dem Geschäftsführer des hiesigen Edeka Marktes, erworben. Die Meierei wird abgerissen, auf dem Gelände soll ein „städtebaulich ansprechender und attraktiver Baukörper“ entstehen. Angelehnt an die Überlegungen aus Politik und Verwaltung soll es eine geschlossene Bebauung zum Kreisel Kirchenstraße geben. In den oberen Geschossen sind 20 bis 30 altengerechte Wohnungen geplant, im Erdgeschoss ein Edeka Markt mit einer Verkaufsfläche von 2200 Quadratmetern zuzüglich eines integrierten Getränkemarkts von etwa 500 Quadratmetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Festschrift zum 100jährigen Jubiläum der Meierei Trittau 1993&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Gosch&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3789</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
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				<updated>2017-12-25T22:28:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Milchlieferanten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Gebäude ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1937.jpg|mini|left|Erweiterung 1937]] &lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden (s. Bild links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|right|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei eisverpackung.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Mili Eis wird verpackt]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu 14 Frauen waren während der Sommermonate tätig beim Füllen der Eisformen, Einstecken der Stiele und Verpacken der gefrorenen Eisportionen per Hand. Der Eismeister bediente den Freezer und überwachte die viele Handarbeit der Helfer auf präzise Stellung der Holzstiele und feste Wicklung der fertigen Eisstücke. Das Eis wurde &amp;quot;Mili&amp;quot; genannt. Mili sollte dezent auf den Milchgehalt im Eis hinweisen, obwohl dies nach den damals gültigen Bewirtschaftungsvorschriften noch verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milchmenge nahm zu. Es wurden Quark, Schichtkäse, Schlagsahne, Flaschenmilch, Schulkakao und Joghurt in steigenden Mengen produziert. 1953 wurde ein angrenzendes Grundstück von Rudolf Scharnberg erworben und der Erweiterungsbau konnte bis Ende 1955 fertig gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;Die Anlieferung der Milch erfolgte bis ca. 1955 noch überwiegend mit Pferd und Wagen, anschließend traten Lieferwagen, zum Teil mit Trecker, und Lastkraftwagen an ihre Stelle.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_kartoffeldaempfanlage.jpg|1960 - Kartoffeldämpfanlage&lt;br /&gt;
    meierei_trittau_1969.jpg|1969 - Straßen- und Seitenansicht&lt;br /&gt;
    meierei_milchanlieferung_1969.jpg|Milchanlieferung in Kannen bis 1969&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Generalversammlung im Jahr 1968 beschloß die Genossenschaft nach hitziger Debatte die Umstellung der Milcherfassung auf Tanksammelwagen im Zwei-Tages-Rhythmus. Die Umstellung im Laufe des Jahres 1969 erforderte erhebliche Investitionen, denn die Meierei hatte sich verpflichtet, auf jedem Bauernhof eine Michkühlwanne einzubauen und sie künftig auf eigene Kosten zu warten. Andererseits mussten auch die Landwirte vorschriftsmäßige Milchkammern und befestigte Zufahrten für die Tankfahrzeuge bauen. Diese Maßnahmen erforderten zwar beträchtliche Summen, sie waren aber im Interesse der Milchqualität unbedingt erforderlich. Die nun mögliche schnelle Kühlung auf 4 Grad Celcius verbesserte die Rohmilchqualität erheblich. Etwa 120 meist kleinere Lieferanten gaben die Milcherzeugung zu dem Zeitpunkt auf. Für die verbliebenen Mitglieder brachte das neue System mehr Qualitätssicherheit, Arbeitserleichterungen und zeitliche Unabhängigkeit im eigenen Tagesablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde ein Anbau der Meierei für die Milchsammelanlieferung per Tankwagen fertiggestellt und seither sieht die Meierei so aus, wie auf dem Bild zum 100jährigen Jubiläum 1993 (s. Seitenanfang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Technik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_dampfmaschine.jpg|mini|hochkant=0.6|Dampfmaschine]]&lt;br /&gt;
Anfangs wurde in den meist genossenschaftlich betriebenen Meiereien Butter hergestellt. Die ersten Dampfmaschinen zum Antrieb von Zentrifugen, Pumpen und Butterfässern fanden Eingang in die neugegründeten Meiereien, auch in Trittau. Findige Fabrikanten entwickelten passende Maschinen und Geräte, die in ihrer Funktion laufend verbessert wurden und mit denen in der Folge immer größere Milchmengen verarbeitet werden konnten.&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_ruehrwerkserhitzer_1928.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Rührwerkserhitzer um 1928]]&lt;br /&gt;
1895 wurde in Trittau eine zweite Zentrifuge, 1898 ein Pasteurisierungsapparat und 1905 ein Magermilcherhitzer angeschafft. Im Winter 1937/38 bekam der Betrieb eine komplett neue Ausrüstung. Wichtigste Veränderung: Alle Maschinen erhielten einen elektrischen Einzelantrieb, die Dampfmaschine hatte ausgedient. 1941 kamen zwei neue Phönix-C-Supra-Kanalplattenerhitzer mit einer Stundenleistung von je 4000 Litern, neue Westfalia Zentrifugen und die erste Linde Kältemaschine des Typs R-S 30 hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Probleme mussten die Meierei Mitarbeiter zum Ende des 2. Weltkrieges meistern. Im März 1945 mussten die Bauern aus der Umgebung Ein-Meter-Stämme Buchenholz aus der Hahnheide zur Meierei fahren, da es keine Steinkohle mehr gab. Bis zu 10 Hilfskräfte, alte Männer, Frauen und Kinder waren täglich mit Holzsägen und -spalten sowie dem Transport zum Dampfkessel beschäftigt. Am 1. Mai 1945 lag Trittau mehrere Stunden unter Artilleriebeschuß, auch das Meiereigebäude erhielt einige Treffer. Trotzdem brachten die Bauern aus der näheren Umgebung am nächsten Tag pünktlich ihre Milch. Doch die Meierei hatte weder Strom noch Kohle, Dampf, Wasser oder Hilfskräfte. Die Kanneninhalte wurden geschätzt und in das offene Annahmebassin geschüttet. Per Mund-zu-Mund Propaganda erfuhr die Trittauer Bevölkerung, daß es reichlich Milch ohne Marken in möglichst großen Gefäßen zu holen gab. Kassiert wurde neben der Zentrifuge von Mutter Gosch in einer Zigarrenkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_1_eiswagen.jpg|mini|hochkant=0.6|1. Eis Auslieferungswagen]]&lt;br /&gt;
1949 erhielt auch die &amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; ihre technische Erstausrüstung, die allerdings relativ klein war, so daß an heißen Tagen die Kapazität bei Produktion, Lagerung, Vertrieb und Verkauf weder hinten noch vorne reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_eisauslieferungsfahrzeuge.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Fahrzeugflotte zur Eisauslieferung]]&lt;br /&gt;
Dem normalen Eis am Stiel folgten gefrorene Neuheiten wie z.B. das Fürst-Pückler-Eis, das aber immer noch überwiegend manuell gefertigt wurde, so daß die Herstellung trotz des geringen Stundenlohns von 54 Pfennigen relativ teuer war. Deshalb setzten sich Heinrich Gosch und Ernst Steg daran und entwickelten eine erste &amp;quot;Handform mit Zieheinrichtung für stielloses Eis zum Tauchen in Schokoladenfettglasur&amp;quot;. Der Wentorfer Schlossermeister Lübcke, der nach dem Trittauer Modell Formen und Ausziehgeräte baute, erkannte sehr schnell den Wert dieser Technik und ein Jahr später verfügte die norddeutsche Eisbranche über diese Einrichtungen. Die Mitbewerber nannten dies Eis &amp;quot;Domino&amp;quot; oder &amp;quot;Kluthen&amp;quot;, in Trittau wurde es &amp;quot;Schwarzröckchen&amp;quot; genannt. Damit hat die Trittauer Meierei gutes Geld verdient und den weiteren Ausbau der Eisproduktion und des Eisvertriebes finanziert, wie man leicht an der Fahrzeugflotte für die Eisauslieferung erkennen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_milchkuehlwanne.jpg|mini|hochkant=0.6|Milchkühlwanne 1969]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:meierei_kannenwaschanlage.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Kannenwaschanlage 1955]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waschanlage für Kannen, die 1955 im Zuge der Erweiterung der Meierei mit eingebaut wurde (s. Bild rechts), war eine große Erleichterung für die Bauern. Sie mussten ihre Lieferbehälter nicht mehr umständlich von Hand reinigen, sondern bekamen sie blitzsauber zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon erwähnte Umstellung der Milcherfassung im Jahre 1969 auf Tanksammelwagen brachte eine weitere Qualitätsverbesserung mit sich: Die Milch wird in einer separaten Milchkammer auf dem Bauernhof schon in einer von der Meierei gestellten Chromnickelwanne (s. Bild links) auf 4 Grad Celsius gekühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Täglicher Werdegang der Milch, von der Kuh bis auf den Ladentisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_0600_melken_der_kuehe.jpg|06:00 - Melkzeit&lt;br /&gt;
    meierei_0645_tanksammelwagen.jpg|06:45 - Tanksammelwagen&lt;br /&gt;
    meierei_0730_abpumpen_TSW.jpg|07:30 - Abpumpen der Milch&lt;br /&gt;
    meierei_0800_milchtanks.jpg|08:00 - 350.000 l Tanklager&lt;br /&gt;
    meierei_0900_produktionsraum.jpg|09:00 - Produktionsraum&lt;br /&gt;
    meierei_1000_buttermaschine.jpg|10:00 - Buttermaschine&lt;br /&gt;
    meierei_1030_qualitaetskontrolle.jpg|10:30 - Qualitätskontrolle&lt;br /&gt;
    meierei_1100_schaltzentrale.jpg|11:00 - Schaltzentrale&lt;br /&gt;
    meierei_1200_abfuellanlage.jpg|12:00 - Abfüllanlage&lt;br /&gt;
    meierei_1300_kuehllager.jpg|13:00 - Kühllager&lt;br /&gt;
    meierei_1400_bestellannahme.jpg|14:00 - Bestellannahme&lt;br /&gt;
    meierei_1700_auslieferung.jpg|17:00 - Auslieferung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_milch.png|Milch&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_butter.png|Butter&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_joghurt.png|Joghurt&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_mili_eis_mini.png|Mili-Eis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Milch, Butter, Joghurt und Käse sind sicher die Standardprodukte jeder Meierei. Die Trittauer Meierei zeichnete sich darüber hinaus aber noch durch besondere Produkte bzw. Verarbeitungsweisen aus. In dem Zusammenhang sei auf das Mili Eis verwiesen, das ab ca. 1950 ganz wesentlich zum Umsatz der Meierei beitrug, insbesondere das &amp;quot;Schwarzröckchen&amp;quot;, auf dem Schild rechts. Im Kampf gegen die Branchenriesen wie Langnese hatte es das Mili-Eis zunehmend schwerer. Deshalb wurde 1988 die Sparte an den Nürnberger Hersteller Schöller verkauft, der inzwischen zum Nestlé Konzern gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_die_laengerfrische.png|rahmenlos|rechts|Die Längerfrische]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 begann die Trittauer Meierei als erster Milchverarbeiter in Europa mit der Produktion der &amp;quot;längerfrischen&amp;quot; Milch. Ein neues Verfahren ermöglichte es, 3 Wochen haltbare Frischmilch herzustellen. Die angelieferte Rohmilch wird auf 70 erhitzt und anschließend homogenisiert. Nach Durchlaufen einer Filteranlage zur Reinigung beginnt das Dampfinjektionsverfahren (FSH-Verfahren). Der Milch wird nach Durchlaufen von Wärmetauschern Dampf injiziert. Dadurch wird sie schlagartig für 1 Sekunde von ca. 70 °C auf 125 °Celsius hocherhitzt und Keime werden abgetötet, wichtige Inhaltsstoffe und der Frischmilchgeschmack bleiben jedoch erhalten. Nach der kurzzeitigen Hocherhitzung wird der Milch in einem Entspannungskühler im Vakuumverfahren der Wasserdampf wieder entzogen und die Milch auf 4 °C abgekühlt. Auch mit diesem innovativen Produkt musste sich die Meierei erst behaupten, denn die deutschen Behörden wollten die Milch anfangs nicht als Frischmilch zulassen. Erst Dank der Hilfe eines schleswig-holsteinischen EU Abgeordneten gelang der Durchbruch. Die &amp;quot;Längerfrische&amp;quot; wurde nicht nur regional vermarktet, erstmals konnte nun auch die Belieferung von Zentralen des Handels in Angriff genommen werden.&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_belegschaft_1943.jpg|mini|rechts|Die Belegschaft 1943]]&lt;br /&gt;
Anerkennung und Erfolg der Meierei Trittau hängen auch von der Leistung ihrer Mitarbeiter ab. Viele Mitarbeiter waren 20, 30 oder sogar über 40 Jahre bei der Meierei Trittau beschäftigt und haben sich dort wohl gefühlt. In den ersten Jahren nach dem II. Weltkrieg gehörte es schon fast zum Dorfbild, dass Wilhelm Gosch in Holzpantoffeln und weißer Jacke durch Trittau lief und auch Sonntags Frauen für Sonderschichten zusammentrommelte. Handwerker und Kaufleute, die damals schon ein Auto besaßen, fuhren zusätzlich Eis aus. Auch für die Meieristen war Sonderdienst in der Eisfabrik selbstverständlich, zusätzlich zu ihrem normalen Arbeitspensum. Und verheiratete Meieristen hatten ihre Ehefrauen mitzubringen zum Eiseinpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3788</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3788"/>
				<updated>2017-12-25T22:27:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Milchlieferanten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Gebäude ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1937.jpg|mini|left|Erweiterung 1937]] &lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden (s. Bild links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|right|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei eisverpackung.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Mili Eis wird verpackt]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu 14 Frauen waren während der Sommermonate tätig beim Füllen der Eisformen, Einstecken der Stiele und Verpacken der gefrorenen Eisportionen per Hand. Der Eismeister bediente den Freezer und überwachte die viele Handarbeit der Helfer auf präzise Stellung der Holzstiele und feste Wicklung der fertigen Eisstücke. Das Eis wurde &amp;quot;Mili&amp;quot; genannt. Mili sollte dezent auf den Milchgehalt im Eis hinweisen, obwohl dies nach den damals gültigen Bewirtschaftungsvorschriften noch verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milchmenge nahm zu. Es wurden Quark, Schichtkäse, Schlagsahne, Flaschenmilch, Schulkakao und Joghurt in steigenden Mengen produziert. 1953 wurde ein angrenzendes Grundstück von Rudolf Scharnberg erworben und der Erweiterungsbau konnte bis Ende 1955 fertig gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;Die Anlieferung der Milch erfolgte bis ca. 1955 noch überwiegend mit Pferd und Wagen, anschließend traten Lieferwagen, zum Teil mit Trecker, und Lastkraftwagen an ihre Stelle.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_kartoffeldaempfanlage.jpg|1960 - Kartoffeldämpfanlage&lt;br /&gt;
    meierei_trittau_1969.jpg|1969 - Straßen- und Seitenansicht&lt;br /&gt;
    meierei_milchanlieferung_1969.jpg|Milchanlieferung in Kannen bis 1969&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Generalversammlung im Jahr 1968 beschloß die Genossenschaft nach hitziger Debatte die Umstellung der Milcherfassung auf Tanksammelwagen im Zwei-Tages-Rhythmus. Die Umstellung im Laufe des Jahres 1969 erforderte erhebliche Investitionen, denn die Meierei hatte sich verpflichtet, auf jedem Bauernhof eine Michkühlwanne einzubauen und sie künftig auf eigene Kosten zu warten. Andererseits mussten auch die Landwirte vorschriftsmäßige Milchkammern und befestigte Zufahrten für die Tankfahrzeuge bauen. Diese Maßnahmen erforderten zwar beträchtliche Summen, sie waren aber im Interesse der Milchqualität unbedingt erforderlich. Die nun mögliche schnelle Kühlung auf 4 Grad Celcius verbesserte die Rohmilchqualität erheblich. Etwa 120 meist kleinere Lieferanten gaben die Milcherzeugung zu dem Zeitpunkt auf. Für die verbliebenen Mitglieder brachte das neue System mehr Qualitätssicherheit, Arbeitserleichterungen und zeitliche Unabhängigkeit im eigenen Tagesablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde ein Anbau der Meierei für die Milchsammelanlieferung per Tankwagen fertiggestellt und seither sieht die Meierei so aus, wie auf dem Bild zum 100jährigen Jubiläum 1993 (s. Seitenanfang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Technik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_dampfmaschine.jpg|mini|hochkant=0.6|Dampfmaschine]]&lt;br /&gt;
Anfangs wurde in den meist genossenschaftlich betriebenen Meiereien Butter hergestellt. Die ersten Dampfmaschinen zum Antrieb von Zentrifugen, Pumpen und Butterfässern fanden Eingang in die neugegründeten Meiereien, auch in Trittau. Findige Fabrikanten entwickelten passende Maschinen und Geräte, die in ihrer Funktion laufend verbessert wurden und mit denen in der Folge immer größere Milchmengen verarbeitet werden konnten.&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_ruehrwerkserhitzer_1928.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Rührwerkserhitzer um 1928]]&lt;br /&gt;
1895 wurde in Trittau eine zweite Zentrifuge, 1898 ein Pasteurisierungsapparat und 1905 ein Magermilcherhitzer angeschafft. Im Winter 1937/38 bekam der Betrieb eine komplett neue Ausrüstung. Wichtigste Veränderung: Alle Maschinen erhielten einen elektrischen Einzelantrieb, die Dampfmaschine hatte ausgedient. 1941 kamen zwei neue Phönix-C-Supra-Kanalplattenerhitzer mit einer Stundenleistung von je 4000 Litern, neue Westfalia Zentrifugen und die erste Linde Kältemaschine des Typs R-S 30 hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Probleme mussten die Meierei Mitarbeiter zum Ende des 2. Weltkrieges meistern. Im März 1945 mussten die Bauern aus der Umgebung Ein-Meter-Stämme Buchenholz aus der Hahnheide zur Meierei fahren, da es keine Steinkohle mehr gab. Bis zu 10 Hilfskräfte, alte Männer, Frauen und Kinder waren täglich mit Holzsägen und -spalten sowie dem Transport zum Dampfkessel beschäftigt. Am 1. Mai 1945 lag Trittau mehrere Stunden unter Artilleriebeschuß, auch das Meiereigebäude erhielt einige Treffer. Trotzdem brachten die Bauern aus der näheren Umgebung am nächsten Tag pünktlich ihre Milch. Doch die Meierei hatte weder Strom noch Kohle, Dampf, Wasser oder Hilfskräfte. Die Kanneninhalte wurden geschätzt und in das offene Annahmebassin geschüttet. Per Mund-zu-Mund Propaganda erfuhr die Trittauer Bevölkerung, daß es reichlich Milch ohne Marken in möglichst großen Gefäßen zu holen gab. Kassiert wurde neben der Zentrifuge von Mutter Gosch in einer Zigarrenkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_1_eiswagen.jpg|mini|hochkant=0.6|1. Eis Auslieferungswagen]]&lt;br /&gt;
1949 erhielt auch die &amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; ihre technische Erstausrüstung, die allerdings relativ klein war, so daß an heißen Tagen die Kapazität bei Produktion, Lagerung, Vertrieb und Verkauf weder hinten noch vorne reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_eisauslieferungsfahrzeuge.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Fahrzeugflotte zur Eisauslieferung]]&lt;br /&gt;
Dem normalen Eis am Stiel folgten gefrorene Neuheiten wie z.B. das Fürst-Pückler-Eis, das aber immer noch überwiegend manuell gefertigt wurde, so daß die Herstellung trotz des geringen Stundenlohns von 54 Pfennigen relativ teuer war. Deshalb setzten sich Heinrich Gosch und Ernst Steg daran und entwickelten eine erste &amp;quot;Handform mit Zieheinrichtung für stielloses Eis zum Tauchen in Schokoladenfettglasur&amp;quot;. Der Wentorfer Schlossermeister Lübcke, der nach dem Trittauer Modell Formen und Ausziehgeräte baute, erkannte sehr schnell den Wert dieser Technik und ein Jahr später verfügte die norddeutsche Eisbranche über diese Einrichtungen. Die Mitbewerber nannten dies Eis &amp;quot;Domino&amp;quot; oder &amp;quot;Kluthen&amp;quot;, in Trittau wurde es &amp;quot;Schwarzröckchen&amp;quot; genannt. Damit hat die Trittauer Meierei gutes Geld verdient und den weiteren Ausbau der Eisproduktion und des Eisvertriebes finanziert, wie man leicht an der Fahrzeugflotte für die Eisauslieferung erkennen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_milchkuehlwanne.jpg|mini|hochkant=0.6|Milchkühlwanne 1969]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:meierei_kannenwaschanlage.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Kannenwaschanlage 1955]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waschanlage für Kannen, die 1955 im Zuge der Erweiterung der Meierei mit eingebaut wurde (s. Bild rechts), war eine große Erleichterung für die Bauern. Sie mussten ihre Lieferbehälter nicht mehr umständlich von Hand reinigen, sondern bekamen sie blitzsauber zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon erwähnte Umstellung der Milcherfassung im Jahre 1969 auf Tanksammelwagen brachte eine weitere Qualitätsverbesserung mit sich: Die Milch wird in einer separaten Milchkammer auf dem Bauernhof schon in einer von der Meierei gestellten Chromnickelwanne (s. Bild links) auf 4 Grad Celsius gekühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Täglicher Werdegang der Milch, von der Kuh bis auf den Ladentisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_0600_melken_der_kuehe.jpg|06:00 - Melkzeit&lt;br /&gt;
    meierei_0645_tanksammelwagen.jpg|06:45 - Tanksammelwagen&lt;br /&gt;
    meierei_0730_abpumpen_TSW.jpg|07:30 - Abpumpen der Milch&lt;br /&gt;
    meierei_0800_milchtanks.jpg|08:00 - 350.000 l Tanklager&lt;br /&gt;
    meierei_0900_produktionsraum.jpg|09:00 - Produktionsraum&lt;br /&gt;
    meierei_1000_buttermaschine.jpg|10:00 - Buttermaschine&lt;br /&gt;
    meierei_1030_qualitaetskontrolle.jpg|10:30 - Qualitätskontrolle&lt;br /&gt;
    meierei_1100_schaltzentrale.jpg|11:00 - Schaltzentrale&lt;br /&gt;
    meierei_1200_abfuellanlage.jpg|12:00 - Abfüllanlage&lt;br /&gt;
    meierei_1300_kuehllager.jpg|13:00 - Kühllager&lt;br /&gt;
    meierei_1400_bestellannahme.jpg|14:00 - Bestellannahme&lt;br /&gt;
    meierei_1700_auslieferung.jpg|17:00 - Auslieferung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produkte ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_milch.png|Milch&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_butter.png|Butter&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_joghurt.png|Joghurt&lt;br /&gt;
   Datei:meierei_mili_eis_mini.png|Mili-Eis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Milch, Butter, Joghurt und Käse sind sicher die Standardprodukte jeder Meierei. Die Trittauer Meierei zeichnete sich darüber hinaus aber noch durch besondere Produkte bzw. Verarbeitungsweisen aus. In dem Zusammenhang sei auf das Mili Eis verwiesen, das ab ca. 1950 ganz wesentlich zum Umsatz der Meierei beitrug, insbesondere das &amp;quot;Schwarzröckchen&amp;quot;, auf dem Schild rechts. Im Kampf gegen die Branchenriesen wie Langnese hatte es das Mili-Eis zunehmend schwerer. Deshalb wurde 1988 die Sparte an den Nürnberger Hersteller Schöller verkauft, der inzwischen zum Nestlé Konzern gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_die_laengerfrische.png|rahmenlos|rechts|Die Längerfrische]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 begann die Trittauer Meierei als erster Milchverarbeiter in Europa mit der Produktion der &amp;quot;längerfrischen&amp;quot; Milch. Ein neues Verfahren ermöglichte es, 3 Wochen haltbare Frischmilch herzustellen. Die angelieferte Rohmilch wird auf 70 erhitzt und anschließend homogenisiert. Nach Durchlaufen einer Filteranlage zur Reinigung beginnt das Dampfinjektionsverfahren (FSH-Verfahren). Der Milch wird nach Durchlaufen von Wärmetauschern Dampf injiziert. Dadurch wird sie schlagartig für 1 Sekunde von ca. 70 °C auf 125 °Celsius hocherhitzt und Keime werden abgetötet, wichtige Inhaltsstoffe und der Frischmilchgeschmack bleiben jedoch erhalten. Nach der kurzzeitigen Hocherhitzung wird der Milch in einem Entspannungskühler im Vakuumverfahren der Wasserdampf wieder entzogen und die Milch auf 4 °C abgekühlt. Auch mit diesem innovativen Produkt musste sich die Meierei erst behaupten, denn die deutschen Behörden wollten die Milch anfangs nicht als Frischmilch zulassen. Erst Dank der Hilfe eines schleswig-holsteinischen EU Abgeordneten gelang der Durchbruch. Die &amp;quot;Längerfrische&amp;quot; wurde nicht nur regional vermarktet, erstmals konnte nun auch die Belieferung von Zentralen des Handels in Angriff genommen werden.&lt;br /&gt;
=== Personen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_belegschaft_1943.jpg|mini|rechts|Die Belegschaft 1943]]&lt;br /&gt;
Anerkennung und Erfolg der Meierei Trittau hängen auch von der Leistung ihrer Mitarbeiter ab. Viele Mitarbeiter waren 20, 30 oder sogar über 40 Jahre bei der Meierei Trittau beschäftigt und haben sich dort wohl gefühlt. In den ersten Jahren nach dem II. Weltkrieg gehörte es schon fast zum Dorfbild, dass Wilhelm Gosch in Holzpantoffeln und weißer Jacke durch Trittau lief und auch Sonntags Frauen für Sonderschichten zusammentrommelte. Handwerker und Kaufleute, die damals schon ein Auto besaßen, fuhren zusätzlich Eis aus. Auch für die Meieristen war Sonderdienst in der Eisfabrik selbstverständlich, zusätzlich zu ihrem normalen Arbeitspensum. Und verheiratete Meieristen hatten ihre Ehefrauen mitzubringen zum Eiseinpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3787</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3787"/>
				<updated>2017-12-25T19:11:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Milchlieferanten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Gebäude ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1937.jpg|mini|left|Erweiterung 1937]] &lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden (s. Bild links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|right|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei eisverpackung.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Mili Eis wird verpackt]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu 14 Frauen waren während der Sommermonate tätig beim Füllen der Eisformen, Einstecken der Stiele und Verpacken der gefrorenen Eisportionen per Hand. Der Eismeister bediente den Freezer und überwachte die viele Handarbeit der Helfer auf präzise Stellung der Holzstiele und feste Wicklung der fertigen Eisstücke. Das Eis wurde &amp;quot;Mili&amp;quot; genannt. Mili sollte dezent auf den Milchgehalt im Eis hinweisen, obwohl dies nach den damals gültigen Bewirtschaftungsvorschriften noch verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milchmenge nahm zu. Es wurden Quark, Schichtkäse, Schlagsahne, Flaschenmilch, Schulkakao und Joghurt in steigenden Mengen produziert. 1953 wurde ein angrenzendes Grundstück von Rudolf Scharnberg erworben und der Erweiterungsbau konnte bis Ende 1955 fertig gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;Die Anlieferung der Milch erfolgte bis ca. 1955 noch überwiegend mit Pferd und Wagen, anschließend traten Lieferwagen, zum Teil mit Trecker, und Lastkraftwagen an ihre Stelle.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    meierei_kartoffeldaempfanlage.jpg|1960 - Kartoffeldämpfanlage&lt;br /&gt;
    meierei_trittau_1969.jpg|1969 - Straßen- und Seitenansicht&lt;br /&gt;
    meierei_milchanlieferung_1969.jpg|Milchanlieferung in Kannen bis 1969&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Generalversammlung im Jahr 1968 beschloß die Genossenschaft nach hitziger Debatte die Umstellung der Milcherfassung auf Tanksammelwagen im Zwei-Tages-Rhythmus. Die Umstellung im Laufe des Jahres 1969 erforderte erhebliche Investitionen, denn die Meierei hatte sich verpflichtet, auf jedem Bauernhof eine Michkühlwanne einzubauen und sie künftig auf eigene Kosten zu warten. Andererseits mussten auch die Landwirte vorschriftsmäßige Milchkammern und befestigte Zufahrten für die Tankfahrzeuge bauen. Diese Maßnahmen erforderten zwar beträchtliche Summen, sie waren aber im Interesse der Milchqualität unbedingt erforderlich. Die nun mögliche schnelle Kühlung auf 4 Grad Celcius verbesserte die Rohmilchqualität erheblich. Etwa 120 meist kleinere Lieferanten gaben die Milcherzeugung zu dem Zeitpunkt auf. Für die verbliebenen Mitglieder brachte das neue System mehr Qualitätssicherheit, Arbeitserleichterungen und zeitliche Unabhängigkeit im eigenen Tagesablauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde ein Anbau der Meierei für die Milchsammelanlieferung per Tankwagen fertiggestellt und seither sieht die Meierei so aus, wie auf dem Bild zum 100jährigen Jubiläum 1993 (s. Seitenanfang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Technik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_dampfmaschine.jpg|mini|hochkant=0.6|Dampfmaschine]]&lt;br /&gt;
Anfangs wurde in den meist genossenschaftlich betriebenen Meiereien Butter hergestellt. Die ersten Dampfmaschinen zum Antrieb von Zentrifugen, Pumpen und Butterfässern fanden Eingang in die neugegründeten Meiereien, auch in Trittau. Findige Fabrikanten entwickelten passende Maschinen und Geräte, die in ihrer Funktion laufend verbessert wurden und mit denen in der Folge immer größere Milchmengen verarbeitet werden konnten.&lt;br /&gt;
[[Datei:meierei_ruehrwerkserhitzer_1928.jpg|mini|left|hochkant=0.6|Rührwerkserhitzer um 1928]]&lt;br /&gt;
1895 wurde in Trittau eine zweite Zentrifuge, 1898 ein Pasteurisierungsapparat und 1905 ein Magermilcherhitzer angeschafft. Im Winter 1937/38 bekam der Betrieb eine komplett neue Ausrüstung. Wichtigste Veränderung: Alle Maschinen erhielten einen elektrischen Einzelantrieb, die Dampfmaschine hatte ausgedient. 1941 kamen zwei neue Phönix-C-Supra-Kanalplattenerhitzer mit einer Stundenleistung von je 4000 Litern, neue Westfalia Zentrifugen und die erste Linde Kältemaschine des Typs R-S 30 hinzu.&lt;br /&gt;
Große Probleme mussten die Meierei Mitarbeiter zum Ende des 2. Weltkrieges meistern. Im März 1945 mussten die Bauern aus der Umgebung Ein-Meter-Stämme Buchenholz aus der Hahnheide zur Meierei fahren, da es keine Steinkohle mehr gab. Bis zu 10 Hilfskräfte, alte Männer, Frauen und Kinder waren täglich mit Holzsägen und -spalten sowie dem Transport zum Dampfkessel beschäftigt. Am 1. Mai 1945 lag Trittau mehrere Stunden unter Artilleriebeschuß, auch das Meiereigebäude erhielt einige Treffer. Trotzdem brachten die Bauern aus der näheren Umgebung am nächsten Tag pünktlich ihre Milch. Doch die Meierei hatte weder Strom noch Kohle, Dampf, Wasser oder Hilfskräfte. Die Kanneninhalte wurden geschätzt und in das offene Annahmebassin geschüttet. Per Mund-zu-Mund Propaganda erfuhr die Trittauer Bevölkerung, daß es reichlich Milch ohne Marken in möglichst großen Gefäßen zu holen gab. Kassiert wurde neben der Zentrifuge von Mutter Gosch in einer Zigarrenkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 erhielt auch die &amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; ihre technische Erstausrüstung, die allerdings relativ klein war, so daß an heißen Tagen die Kapazität bei Produktion, Lagerung, Vertrieb und Verkauf weder hinten noch vorne reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3786</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3786"/>
				<updated>2017-12-23T13:31:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
==== der Milchlieferanten ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== der Gebäude ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1937.jpg|mini|left|Erweiterung 1937]] &lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden (s. Bild links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|right|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei eisverpackung.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Mili Eis wird verpackt]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu 14 Frauen waren während der Sommermonate tätig beim Füllen der Eisformen, Einstecken der Stiele und Verpacken der gefrorenen Eisportionen per Hand. Der Eismeister bediente den Freezer und überwachte die viele Handarbeit der Helfer auf präzise Stellung der Holzstiele und feste Wicklung der fertigen Eisstücke. Das Eis wurde &amp;quot;Mili&amp;quot; genannt. Mili sollte dezent auf den Milchgehalt im Eis hinweisen, obwohl dies nach den damals gültigen Bewirtschaftungsvorschriften noch verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milchmenge nahm zu. Es wurden Quark, Schichtkäse, Schlagsahne, Flaschenmilch, Schulkakao und Joghurt in steigenden Mengen produziert. 1953 wurde ein angrenzendes Grundstück von Rudolf Scharnberg erworben und der Erweiterungsbau konnte bis Ende 1955 fertig gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;Die Anlieferung der Milch erfolgte bis ca. 1955 noch überwiegend mit Pferd und Wagen, anschließend traten Lieferwagen, zum Teil mit Trecker, und Lastkraftwagen an ihre Stelle.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3785</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
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				<updated>2017-12-23T13:25:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
==== der Milchlieferanten ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== der Gebäude ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1937.jpg|mini|left|Erweiterung 1937]] &lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden (s. Bild links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|right|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tleft&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei eisverpackung.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Mili Eis wird verpackt]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zu 14 Frauen waren während der Sommermonate tätig beim Füllen der Eisformen, Einstecken der Stiele und Verpacken der gefrorenen Eisportionen per Hand. Der Eismeister bediente den Freezer und überwachte die viele Handarbeit der Helfer auf präzise Stellung der Holzstiele und feste Wicklung der fertigen Eisstücke. Das Eis wurde &amp;quot;Mili&amp;quot; genannt. Mili sollte dezent auf den Milchgehalt im Eis hinweisen, obwohl dies nach den damals gültigen Bewirtschaftungsvorschriften noch verboten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3784</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
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				<updated>2017-12-23T13:05:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
==== der Milchlieferanten ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== der Gebäude ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei_trittau_1936.jpg|mini|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|ohne|hochkant=0.6|Meierei Trittau um 1924]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|left|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3783</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
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				<updated>2017-12-22T21:54:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei trittau 1993.jpg|mini|500px|Meierei Trittau um 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
==== der Milchlieferanten ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== der Gebäude ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1924.jpg|mini|Meierei Trittau um 1924]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei trittau 1936.jpg|mini|Meierei Trittau um 1936]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg|mini|left|&amp;quot;Eisfabrik&amp;quot; 1948]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt die Meierei um 1924, d.h. dies ist vermutlich der Originalbau aus dem Jahre 1894 (Zum Vergrößerm auf das Bild klicken). Im Jahre 1911 wurde das Meiereigebäude erstmals erweitert, eine neue Dampfmaschine wurde installiert und eine Käserei eingerichtet. Nach kriegs- und inflationsbedingten Jahren der Stagnation folgten erst 1927 wieder größere Anschaffungen und bauliche Vergrößerungen. Die Menge der angelieferten Milch war im Jahre 1926 auf 1,573 Millionen Kilogramm angewachsen. Die 1936 technisch und kaufmännisch abgewirtschaftete Meierei musste dringend modernisiert werden, doch dazu war erhebliche Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern erforderlich. Darüber hinaus hätte der mächtige Milchwirtschaftsverband Hamburg die Trittauer Meierei lieber geschlossen gesehen. Doch der 1936 neu eingestellte Betriebsleiter Wilhelm Gosch konnte mit Unterstützung der Maschinen- und Bauberatungsstelle des neuen Milchwirtschaftsverbandes die Klippen umschiffen. Veranschlagt waren für die Modernisierung anfangs 60.000 RM, tatsächlich kostete sie aber 135.000 RM. Die wirtschaftliche Basis war trotzdem gegeben, weil nach der Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung alle Lieferanten als Mitglieder beitreten durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1937 konnte das Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 / 48 musste ein neuer Tiefbrunnen gebohrt werden. Nach der Währungsreform wurde aus der Mangelware Milch wieder ein Überschußprodukt. Daher wagte man sich an die Errichtung eines Käsereigebäudes heran. Bei 70.000 DM Baukosten war das so kurz nach der Währungsreform nicht ohne Risiko. Weil viele Meiereien auf die gleiche Idee gekommen waren, brach der Käsemarkt 1949 zusammen. Daher wurde nur im Keller des neuen Gebäudes eine Kleinstkäserei eingerichtet. Im Erdgeschoß sollte stattdessen mit Handformen Stieleis hergestellt werden - die &amp;quot;Eisfrabrik&amp;quot; entstand (s. rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Meierei_Trittau&amp;diff=3782</id>
		<title>Meierei Trittau</title>
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				<updated>2017-12-22T19:24:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Neue Seite über den historischen Werdegang der Meierei Trittau&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meierei_trittau_1993.jpg|mini|Meierei Trittau 1993]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Meierei''' Trittau wurde von der Meiereigenossenschaft Trittau gebaut und betrieben. Die letzte Milchabfüllung vor der Schließung der Meierei erfolgte am 31. März [[2011]]. &lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
=== Gründung der Meiereigenossenschaft ===&lt;br /&gt;
Über 120 Jahre lang hat die Meierei im Zentrum von Trittau unseren Ort geprägt. Im Jahr [[1893]] schlossen sich auf Initiave des Mühlenbesitzers Willer 22 Bauern aus Trittau und Hamfelde/Stormarn sowie Hamfelde/Lauenburg zusammen und gründeten eine Meiereigenossenschaft zur gemeinsamen Verarbeitung der Milch. [[1894]] kaufte die Genossenschaft ein 937 m² großes Grundstück an der [[Kirchenstraße]] (Nr. 31) und erbaute für 27.438 Reichsmark eine Meierei. Zur Finanzierung nahm man eine Anleihe über 25.000 Reichsmark auf. Jedem Miteigentümer wurde eine Grundschuld entsprechend der Quote seines Landareals eingetragen, die in jährlichen Raten von den Gutschriften für die Milchanlieferung abgetragen wurde. Die Meierei nahm am 18. Dezember 1894 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Entwicklung von z.B. kontinuierlich arbeitenden Milchzentrifugen oder Eimerschleudern hatte die damals auf den Höfen übliche Eigenverarbeitung von Milch und Butter unrentabel werden lassen, so dass sich ab ca. 1870 in Schleswig-Holstein vermehrt Meiereien gründeten, zuerst auf Dorfebene und nach Ausbau des Verkehrs- und Straßensystems auch überregional.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
==== der Milchlieferanten ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1910 - &amp;amp;nbsp;21 Mitglieder in einer Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung lieferten 501.354 kg Milch im ersten Jahr an&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1937 - 143 Mitglieder nach Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1938 - Bauern aus Koberg und Sirksfelde kommen nach Trittau, da Koberger Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1939 - Milch aus Grönwohld und Lütjensee kommt nach Trittau, da Grönwohlder Meierei geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1941 - Linauer Bauern liefern nach Trittau, da Meierei Kalkkuhle geschlossen wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1943 - Zuteilung von 6 weiteren Dörfern, da die Hansa-Meierei aus Hamburg durch den Krieg schwer beschädigt worden war&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1958 - Meierei Schiphorst schließt und wird von Meierei Trittau übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1963 - Vereinigte Meiereien Ahrensburg, Christian Ott &amp;amp; co, wird durch Kauf übernommen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1970 - Fusion mit den Meiereien Schönberg und Nusse&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1971 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Fuhlenhagen werden übernommen, Fusion mit der Meierei Labenz&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1972 - Übernahme des Einzugs- und Absatzgebietes der Privatmeierei Möller aus Bad Oldesloe&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1978 - Privatmeierei Bertz schließt und die Bauern aus Bargteheide, Tremsbüttel, Hammoor und Nienwohld liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1981 - Teile des Einzugsgebietes der Meierei Möhnsen gehen zur Meierei Trittau (Kasseburg, Basthorst und Bauern aus Möhnsen)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1982 - die Dörfer Siebenbäumen, Grinau und Schürensöhlen liefern nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;ab 1984 - wechselten zahlreiche Milchlieferanten aus Rausdorf, Stellau, Kronshorst, Langelohe, Stapelfeld und Todendorf-Sprenge nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1990 - Einzelhandelskundschaft der anderweitig fusionierten LMZ Schwarzenbek wechselt nach Trittau&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1993 - 100 jähriges Jubiläum. Von 550 Schleswig-Holsteinischen Meiereien aus dem Jahr 1950 existieren noch 36, darunter Trittau mit 330 Landwirten.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;1995 - 36 Biohöfe liefern ihre  Milch nach Trittau, aus denen die Milch &amp;quot;Hamfelder Hof&amp;quot; produziert wird&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest folgt in den nächsten Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Meierei trittau 2017.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Gelände der Meierei 2017 nach Abriß der Gebäude
Quelle: eigene Aufnahme&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Gelände der Meierei 2017 nach Abriß der Gebäude&lt;br /&gt;
Quelle: eigene Aufnahme&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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				<updated>2017-12-22T18:54:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Wilhelm Gosch, Geschäftsführung 1936 - 1954
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Wilhelm Gosch, Geschäftsführung 1936 - 1954&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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				<updated>2017-12-22T18:53:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Heinrich Gosch, Geschäftsführung 1954 - 1994
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Heinrich Gosch, Geschäftsführung 1954 - 1994&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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				<updated>2017-12-22T18:51:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Die Belegschaft um 1943
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Die Belegschaft um 1943&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Meierei die laengerfrische.png</title>
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				<updated>2017-12-22T18:50:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau: Produkte: Die Längerfrische
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau: Produkte: Die Längerfrische&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Meierei mili eis mini.png</title>
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				<updated>2017-12-22T18:49:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Produkte: Mili Eis
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Produkte: Mili Eis&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Meierei joghurt.png</title>
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				<updated>2017-12-22T18:48:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Produkte: Joghurt
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Produkte: Joghurt&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Meierei milch.png</title>
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				<updated>2017-12-22T18:47:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Produkte: Milch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Produkte: Milch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Meierei butter.png</title>
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				<updated>2017-12-22T18:46:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Produkt: Butter
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Produkt: Butter&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1700_auslieferung.jpg&amp;diff=3772</id>
		<title>Datei:Meierei 1700 auslieferung.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:45:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Auslieferung der Milch an die Einzelhändler
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Auslieferung der Milch an die Einzelhändler&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1400_bestellannahme.jpg&amp;diff=3771</id>
		<title>Datei:Meierei 1400 bestellannahme.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:44:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Bestellannahme
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Bestellannahme&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1300_kuehllager.jpg&amp;diff=3770</id>
		<title>Datei:Meierei 1300 kuehllager.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1300_kuehllager.jpg&amp;diff=3770"/>
				<updated>2017-12-22T18:43:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Kühllager
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Kühllager&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1200_abfuellanlage.jpg&amp;diff=3769</id>
		<title>Datei:Meierei 1200 abfuellanlage.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1200_abfuellanlage.jpg&amp;diff=3769"/>
				<updated>2017-12-22T18:42:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Abfüllanlage für die fertige Milch
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Abfüllanlage für die fertige Milch&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1100_schaltzentrale.jpg&amp;diff=3768</id>
		<title>Datei:Meierei 1100 schaltzentrale.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:41:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Schaltzentrale zur Kontrolle der Produktionsabläufe
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Schaltzentrale zur Kontrolle der Produktionsabläufe&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1030_qualitaetskontrolle.jpg&amp;diff=3767</id>
		<title>Datei:Meierei 1030 qualitaetskontrolle.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:40:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau: Qualitätskontrolle im eigenen Labor
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau: Qualitätskontrolle im eigenen Labor&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1000_buttermaschine.jpg&amp;diff=3766</id>
		<title>Datei:Meierei 1000 buttermaschine.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:39:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Buttermaschine
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Buttermaschine&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0900_produktionsraum.jpg&amp;diff=3765</id>
		<title>Datei:Meierei 0900 produktionsraum.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:38:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Verarbeitung der Milch im Produktionsraum
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Verarbeitung der Milch im Produktionsraum&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0800_milchtanks.jpg&amp;diff=3764</id>
		<title>Datei:Meierei 0800 milchtanks.jpg</title>
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				<updated>2017-12-22T18:38:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Milchtanks zur Lagerung der Milch in der Meierei
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Milchtanks zur Lagerung der Milch in der Meierei&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0730_abpumpen_TSW.jpg&amp;diff=3763</id>
		<title>Datei:Meierei 0730 abpumpen TSW.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0730_abpumpen_TSW.jpg&amp;diff=3763"/>
				<updated>2017-12-22T18:37:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Abpumpen der Milch aus den Tanksammelwagen
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Abpumpen der Milch aus den Tanksammelwagen&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0645_tanksammelwagen.jpg&amp;diff=3762</id>
		<title>Datei:Meierei 0645 tanksammelwagen.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0645_tanksammelwagen.jpg&amp;diff=3762"/>
				<updated>2017-12-22T18:36:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau: Transport der Milch zu Meierei in Tanksammelwagen
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau: Transport der Milch zu Meierei in Tanksammelwagen&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0600_melken_der_kuehe.jpg&amp;diff=3761</id>
		<title>Datei:Meierei 0600 melken der kuehe.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_0600_melken_der_kuehe.jpg&amp;diff=3761"/>
				<updated>2017-12-22T18:35:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Melken der Kühe auf dem Bauernhof
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Melken der Kühe auf dem Bauernhof&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_kannenwaschanlage.jpg&amp;diff=3760</id>
		<title>Datei:Meierei kannenwaschanlage.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_kannenwaschanlage.jpg&amp;diff=3760"/>
				<updated>2017-12-22T18:33:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Kannenwaschanlage
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Kannenwaschanlage&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_milchkuehlwanne.jpg&amp;diff=3759</id>
		<title>Datei:Meierei milchkuehlwanne.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_milchkuehlwanne.jpg&amp;diff=3759"/>
				<updated>2017-12-22T18:32:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Milchkühlwanne
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Milchkühlwanne&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_eisauslieferungsfahrzeuge.jpg&amp;diff=3758</id>
		<title>Datei:Meierei eisauslieferungsfahrzeuge.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_eisauslieferungsfahrzeuge.jpg&amp;diff=3758"/>
				<updated>2017-12-22T18:31:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Flotte der Eisauslieferungsfahrzeuge
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Flotte der Eisauslieferungsfahrzeuge&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1_eiswagen.jpg&amp;diff=3757</id>
		<title>Datei:Meierei 1 eiswagen.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_1_eiswagen.jpg&amp;diff=3757"/>
				<updated>2017-12-22T18:29:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, 1. Eis Auslieferungsfahrzeug um 1950
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, 1. Eis Auslieferungsfahrzeug um 1950&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_ruehrwerkserhitzer_1928.jpg&amp;diff=3756</id>
		<title>Datei:Meierei ruehrwerkserhitzer 1928.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_ruehrwerkserhitzer_1928.jpg&amp;diff=3756"/>
				<updated>2017-12-22T18:28:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Rührwerkserhitzer um 1928
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Rührwerkserhitzer um 1928&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_dampfmaschine.jpg&amp;diff=3755</id>
		<title>Datei:Meierei dampfmaschine.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_dampfmaschine.jpg&amp;diff=3755"/>
				<updated>2017-12-22T18:26:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Dampfmaschine um 1890
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dampfmaschine um 1890&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_milchanlieferung_1969.jpg&amp;diff=3754</id>
		<title>Datei:Meierei milchanlieferung 1969.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_milchanlieferung_1969.jpg&amp;diff=3754"/>
				<updated>2017-12-21T16:20:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Milchanlieferung in Kannen - bis 1969
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Milchanlieferung in Kannen - bis 1969&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1969.jpg&amp;diff=3753</id>
		<title>Datei:Meierei trittau 1969.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1969.jpg&amp;diff=3753"/>
				<updated>2017-12-21T16:19:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Straßenansicht 1969
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Straßenansicht 1969&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_kartoffeldaempfanlage.jpg&amp;diff=3752</id>
		<title>Datei:Meierei kartoffeldaempfanlage.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_kartoffeldaempfanlage.jpg&amp;diff=3752"/>
				<updated>2017-12-21T16:18:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Kartoffeldämpfanlage um 1960
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Kartoffeldämpfanlage um 1960&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1954.jpg&amp;diff=3751</id>
		<title>Datei:Meierei trittau 1954.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1954.jpg&amp;diff=3751"/>
				<updated>2017-12-21T16:16:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Erweiterungsbau 1954
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Erweiterungsbau 1954&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_eisverpackung.jpg&amp;diff=3750</id>
		<title>Datei:Meierei eisverpackung.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_eisverpackung.jpg&amp;diff=3750"/>
				<updated>2017-12-21T16:15:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Eisverpackung
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Eisverpackung&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_eisfabrik_1948.jpg&amp;diff=3749</id>
		<title>Datei:Meierei eisfabrik 1948.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_eisfabrik_1948.jpg&amp;diff=3749"/>
				<updated>2017-12-21T16:12:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Einweihung der Eisfabrik 1948
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Einweihung der Eisfabrik 1948&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1937.jpg&amp;diff=3748</id>
		<title>Datei:Meierei trittau 1937.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1937.jpg&amp;diff=3748"/>
				<updated>2017-12-21T16:09:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau, Erweiterung 1937
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau, Erweiterung 1937&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1936.jpg&amp;diff=3747</id>
		<title>Datei:Meierei trittau 1936.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1936.jpg&amp;diff=3747"/>
				<updated>2017-12-21T16:08:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau um 1936
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau um 1936&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1924.jpg&amp;diff=3746</id>
		<title>Datei:Meierei trittau 1924.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1924.jpg&amp;diff=3746"/>
				<updated>2017-12-21T16:07:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau um 1924.
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau um 1924.&lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1993.jpg&amp;diff=3745</id>
		<title>Datei:Meierei trittau 1993.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Meierei_trittau_1993.jpg&amp;diff=3745"/>
				<updated>2017-12-21T15:59:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Meierei Trittau beim 100jähriegen Jubiläum 1993. 
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meierei Trittau beim 100jähriegen Jubiläum 1993. &lt;br /&gt;
Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Jubiläum der Meierei Trittau, Heinrich Gosch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Sch%C3%BCtzenverein_Trittau_und_Umgegend_e.V.&amp;diff=3567</id>
		<title>Schützenverein Trittau und Umgegend e.V.</title>
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				<updated>2016-08-26T16:06:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Schützenverein Trittau und Umgegend e.V.''' ist ein Schießsportverein. Höhepunkt der Aktivitäten ist das jährlich im August ausgerichtete Schützenfest, eines der größten in Norddeutschland.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vereinsgründung 1921 ===&lt;br /&gt;
Im Sommer [[1921]] veranstaltete der Reichsbund der Kriegsbeschädigten ein Volksfest, bei dem auch geschossen wurde. Teilnehmer an diesem Sport meinten dann, man solle ihn doch weiter pflegen und einen Verein gründen. Der Gedanke war umso weniger abwegig, als ja während des Krieges die meisten Männer mit dem Gewehr vertraut gemacht worden waren. Wer den eigentlichen Anstoß zu einer Gründungsversammlung gegeben hat, lässt sich nicht genau sagen. Vermutlich waren es mehrere Bürger, die sich im Gespräch dazu entschlossen. &lt;br /&gt;
Am 29. Juli 1921 kamen 24 Männer in Harders Gasthof zusammen und beschlossen, den Verein &amp;quot;Bürgerschützenverein von Trittau und Umgegend&amp;quot; zu gründen. Es wurde ein vorläufiger Vorstand gewählt. Nach dem Protokoll erklärten 56 Personen ihre Mitgliedschaft in dem Verein. Der Name &amp;quot;Bürgerschützenverein&amp;quot; taucht später allerdings nicht wieder auf. Es ist zu vermuten, dass in der sehr bald beschlossenen Satzung der heute noch gültige Name gewählt wurde.&lt;br /&gt;
Der vorläufige Schriftführer legte schon am 30. August den Entwurf einer Satzung vor, die nach einer regen Aussprache beschlossen wurde. Nachdem die eben genannte Versammlung die Satzung beschlossen hatte, wählte sie nach dieser auch den endgültigen Vorstand wie folgt:&lt;br /&gt;
* Vorsitzender:	Landmann Fritz Burmeister&lt;br /&gt;
* stellvertretender Vorsitzender: Bierverleger Heinrich Heymann&lt;br /&gt;
* Schriftführer: Rendant August Carstens&lt;br /&gt;
* stellvertretender Schriftführer: Landmann Hermann Ulrich&lt;br /&gt;
* Kassierer: Schlachtermeister Otto Kistner&lt;br /&gt;
* 1. Schießwart: Schlossermeister Wilhelm Rohlf&lt;br /&gt;
* 2. Schießwart: Ingenieur Otto Gercke&lt;br /&gt;
* 1. Beisitzer:	Zahntechniker Ernst Freytag&lt;br /&gt;
* 2. Beisitzer: Hufner Heinrich Siemers (Köthel)&lt;br /&gt;
Diese Versammlung fand übrigens noch im Lokal [[Kulturdenkmal|Harders]] ([[Kirchenstraße]] 10) statt, während man dann in den Schützenhof ([[Poststraße]] Nr. 5) ging, zu Friedrich Bestmann, dem Vater des späteren Vereinswirts Fritz Bestmann. Der Verein wurde am 7. Februar [[1922]] in das Vereinsregister eingetragen und zum Stormarnschen Schützenbund angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahnenweihe_1924.JPG|thumb|right|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Fahnenweihe 1924&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Um auch äußerlich die Gemeinschaft zu betonen, wurde Schützenbruder Ahrens (damals Textilgeschäft im heutigen Grundstück Riegel, [[Vorburgstraße]] Nr. 19) aufgefordert, Schützenhüte zu beschaffen. Erst 1925 wurden nach einem Beschluss Federbüsche angeschafft. Die Frage Schützenuniform oder besser Schützentracht nahm man sofort nach der Währungsreform in Angriff. Am 13. Januar [[1924]] legte Schützenbruder Schippmann (heute Mode Centrum Trittau, [[Poststraße]] Nr. 9) ein Angebot auf Stoff zum Selbstkostenpreis von RM 9,25 pro Meter vor, und die meisten Anwesenden bestellten gleich. Unklar bleibt allerdings die Ausstattung, denn schon der erste König &amp;quot;Adolf I&amp;quot; trat 1922 in einer Schützenjacke auf, den Hut trägt er noch ohne Federbusch. Das Bild von der Fahnenweihe am 18. Mai 1924 zeigt die Schützen ausnahmslos in Tracht, die Hüte allerdings noch ohne Federbüsche, nur einige mit Federschmuck. 1922 beschloss man, Vereinsabzeichen zu beschaffen. Zu Versammlungen und zum Schießen sollten Abzeichen angelegt und Hüte getragen werden. Verstöße dagegen wurden mit dem Gegenwert von einem Glas Bier geahndet (Inflationswährung!).&lt;br /&gt;
=== Schützenhalle und Schießstände 1921 - 1939 ===&lt;br /&gt;
Nach mündlicher Überlieferung wurde in der ersten Zeit nach Gründung des Vereins auf dem Ziegelberg geschossen. Man sagt auch, dass der erste König durch Los ermittelt worden ist.&lt;br /&gt;
Der Verein war jedenfalls vom Tag seiner Gründung an bemüht, eine Schießanlage zu errichten. Schon in der Gründungsversammlung am 29. Juli 1921 beschäftigte man sich mit diesem Problem und bildete eine Abordnung, die den Scheibenstand in Bargteheide besichtigen sollte. Sie bestand aus den Mitgliedern Eckmann, J. Harders, Maibom, Kruse, Kistner und Freytag. Sie waren am 31. Juli in Bargteheide.  Am 30. August erstattete ihr Sprecher J. Harders einer Versammlung des Vereins Bericht über die Besichtigung. Maibom schlug ein genaues Projekt vor, das weiter geprüft werden sollte. Dafür wurde eine Kommission gebildet, bestehend aus den Vorstandsmitgliedern sowie Eckmann , Kruse, Lehmkuhl und Otto Willers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 12. Februar 1922 wurden die Verhandlungen über das Projekt in einer Versammlung der Mitglieder wieder aufgenommen. Jetzt ging man ernsthaft an die Ausführung heran. Die Mitglieder Kruse, Oelze und R. Bestmann wurden aufgefordert, ein Angebot vorzulegen. Zur Überwachung des Baues wurde wieder eine Kommission gebildet aus Burmeister, Carstens, Willers, Peters und den beiden Anbietern, die den Auftrag nicht erhalten würden. Diese Kommission zusammen mit der am 30. August des Vorjahres gebildeten wurde ermächtigt, den Auftrag zu vergeben.&lt;br /&gt;
Natürlich machte man sich auch Gedanken über die Finanzierung. Dabei muss man betonen, dass damals die Inflation herrschte und die Währung immer weiter verfiel. Es wurde beschlossen, unverzinsliche Anteilsscheine über je 100 Mark auszugeben, die auch von Nichtmitgliedern erworben werden konnten. Der dann noch zu erwartende Rest der Kosten sollte durch eine Anleihe gedeckt werden.&lt;br /&gt;
Schon am 5. März lagen die Angebote vor und zwar von&lt;br /&gt;
# Kruse über 	Mark	110.635,00&lt;br /&gt;
# Bestmann über	Mark	110.170,00&lt;br /&gt;
# Oelze über 	Mark	109.850,00&lt;br /&gt;
Die Kommission vergab den Auftrag an Oelze unter dem Vorbehalt der Baugenehmigung. Heymann und Freytag wurden beauftragt, die Anteilsscheine bei den Mitgliedern zu verkaufen.&lt;br /&gt;
Für das aufzunehmende Darlehen sollten alle Mitglieder bürgen. Dass es dabei Schwierigkeiten gab, zeigt ein Vermerk über die Ablehnung eines neuen Mitgliedes, da der Bewerber sich mit &amp;quot;nicht passenden Worten über die Bürgschaft geäußert habe&amp;quot;. Im Vorwege erklärten sich jedoch einige Mitglieder für die Bürgschaft bereit und zwar&lt;br /&gt;
* Fritz Bestmann für 20.000 Mark&lt;br /&gt;
* Maibom  für 10.000 Mark&lt;br /&gt;
* Oelze für 10.000 Mark&lt;br /&gt;
Am 7. Juni besichtigten Vorstand und Kommission den Schießstand, der offenbar von Oelze fristgerecht fertiggestellt war. Auch die übrigen Arbeiten waren ausgeführt, denn für Sonntag, den 11. Juni 1922 wurde die Einweihung vorgesehen und zwar sollten die Schützen ab 7 Uhr den Platz einebnen, um 14:30 Uhr war Antreten bei Bestmann und um 15 Uhr Abmarsch zum  Schießplatz unter Begleitung der Feuerwehrkapelle.&lt;br /&gt;
Am 21. Juni wurde Oelze beauftragt, den Unterbau für eine Halle im Tagelohn herzustellen. Alle anderen Arbeiten wollten die Schützen abends und am Wochenende ausführen. Nach dieser Planung wurde die Schützenhalle als Pfahlbau errichtet. Wie Schützenwirt Fritz Bestmann sagt, hat diese Schützenhalle als Pfahlbau bis zur Neugründung des Vereins nach dem Zweiten Weltkrieg gestanden. Der Schießstand und die Schützenhalle wurden bis zum Beginn des 2. Weltkrieges im wesentlichen von den Schützen in Eigenleistung in Stand gehalten.&lt;br /&gt;
=== Schießsportanlage Trittau ab 1952 ===&lt;br /&gt;
Zwar hatte der Verein den Hallenpfahlbau und die Schießstände auch mit vielen Reparaturarbeiten über den Krieg hinüber gerettet, aber da das Schützenwesen von der Besatzungsmacht nicht geduldet wurde, verfielen die Anlagen immer mehr. Nicht nur der Zahn der Zeit nagte an der Anlage, da jedes Stück Holz nach 1945 eine Kostbarkeit war, wurde in der Not der Zeit auch manches Stück &amp;quot;organisiert&amp;quot;, wie die aus der Landsersprache übernommene Bezeichnung damals lautete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So konnte es nicht überraschen, dass schon in der zweiten Mitgliederversammlung nach Wiederbelebung des Vereins nach dem Weltkrieg am 10. August [[1952]] über den &amp;quot;Schützenhausausbau&amp;quot; gesprochen wurde. Es sollte wegen der hohen Kosten zunächst nur ein Kleinkaliberstand angelegt werden. Um die Lösung der Baufragen zu beschleunigen, wurde ein Bauausschuss gebildet, dem angehörten: Oelze, Sparr, Eckmann, Ahlers, [[Walter Stursberg|Stursberg]] und Albrecht. Am 29. Januar [[1953]] befasste sich der Vorstand mit der Finanzierung des Baues einer Schützenhalle. Die Baukosten wurden mit DM 12.000 für Material und DM 4.000 für Arbeitslohn veranschlagt. Gegen persönliche Bürgschaft von 5 Mitgliedern sollten DM 10.000 bei der Kreissparkasse als Darlehen aufgenommen werden. Auf einer extra anberaumten außerordentlichen Generalversammlung wurden die notwendigen Beschlüsse gefasst. Man darf annehmen, dass die Bauarbeiten pünktlich wie vorgesehen im März begannen. Denn zu Beginn einer Mitgliederversammlung am 14. Juni 1953 besichtigten die Teilnehmer unter Führung von Karl Gauk Schießhalle und Schießstand. Zur Finanzierung ständig notwendiger Arbeiten an den Schießständen und der Halle wurden [[1954]] Anteilsscheine herausgegeben über den heute bescheiden anmutenden Betrag von je DM 10. Am Anfang hatte der Verein nur 5 x 50 m Stände für Kleinkaliber. Um den Bau von 100 m Ständen gab es viele Debatten. Sie waren wegen des schwierigen Untergrunds nur mit großen Schwierigkeiten anzulegen, besonders wegen des sogenannten &amp;quot;Zugsands&amp;quot;, d.h. wenn man heute ausschachtete, hatte am folgenden Tag der Sand wieder alles zugezogen. So gab es erhebliche Widerstände gegen diese Arbeit. Wie Fritz Bestmann - selbst eifriger Verfechter dieser Stände - sagt, hat er damals mit mehreren Schützenbrüdern in fast jahrelanger Arbeit dennoch die Voraussetzungen für diese Stände geschaffen und sie mit Holz und Stahl befestigt. Der Verein übernahm sie dann sehr gern. Das war Ende der fünfziger Jahre. Für das Schützenfest legte man provisorische Luftgewehrstände an, bis in den späten 60er Jahren neue Stände mit Fertigteilen aus Holland errichtet wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Einweihung_Schießsportanlage_1980.JPG|300px|thumb|right|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Einladung zur Einweihung&amp;lt;br /&amp;gt;der Schießsportanlage&amp;lt;/div&amp;gt;]]Höhepunkt aber und voraussichtlich auch Schlusspunkt für längere Zeit ist der Bau der Schießsportanlage in den Jahren 1979 - 1980. Dieser Bau war ohne Zweifel das umfassendste und wagemutigste Unternehmen in der Geschichte des Vereins. Es war aber zur Verwirklichung ein sehr aktiver Vater notwendig, nämlich der Schützenverein. Diese Vaterschaft anzutreten war schon eine schwere Geburt. So zermürbend auch die Gespräche, Verhandlungen und Sitzungen damals im Verlauf von fast zwei Jahren gewesen sind, im Nachhinein darf man feststellen, dass sie insgesamt von einem hohen Verantwortungsgefühl getragen waren. Und die mühevollen Vorarbeiten haben sich gelohnt. Das wird heute kein Mitglied mehr bestreiten wollen oder können. In mehreren Versammlungen wurden die Mitglieder sehr ausführlich über das Vorhaben informiert. Erich Peter, als Vorsitzender des für dieses Objekt gebildeten Bauausschusses, gab jede gewünschte Auskunft, unterstützt von dem Architekten Horst Schlund aus Reinbek. Die Mitglieder wurden in Versammlungen und durch ein Rundschreiben über die Gründe für den Bau unterrichtet. Am 31. März [[1979]] konnte sich die Mitgliederversammlung nach sehr langer Debatte noch nicht zu einem Beschluss durchringen. Erschwerend wirkte sich aus, dass die Kosten &amp;quot;schwammen&amp;quot;, Voranschlag und Ausschreibung wichen schließlich ganz erheblich voneinander ab, so dass immer wieder Bau und Finanzierung neu geplant und durchdacht werden mussten. Am 11. Juli 1979 vermeldet das Protokoll in bemerkenswerter Kürze: &amp;quot;Der Beschluss über die Bausumme von DM 490.000 wird gefasst!&amp;quot; Damit war der Startschuss gegeben. Von  82 Anwesenden stimmten 69 mit Ja, 8 mit Nein und fünf enthielten sich der Stimme. Unter allgemeinem Beifall stellte Erwin Peemöller einen Sack mit 1.000 Einmarkstücken auf den Tisch, die Firma Karl Schlösser spendete DM 2.000 und Erich Liebert versprach die kostenlose Verglasung bei Lieferung des Materials. Über die Gesamtkosten der 30 Gewerke hat der Kassenwart Erich Peter eine genaue Aufstellung vorgelegt. Zuschüsse sind ebenfalls angeführt, wobei die Gemeinde Trittau neben dem Barzuschuss von DM 50.000 noch die Bürgschaft für ein Darlehen in Höhe von DM 170.000 übernommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[1980]] fertiggestellte Schießsportanlage Trittau war zu dem Zeitpunkt eine der modernsten Anlagen Schleswig-Holsteins. Sie wurde im Laufe der Jahre regelmäßig von den Schützen - oft in Eigenleistung - in Stand gehalten und erneuert und hat im Wesentlichen auch heute (2015) noch Bestand. Die Anlage liegt an der Straße [[Zum Schützenplatz]].&lt;br /&gt;
== Schützenkönige ==&lt;br /&gt;
* 1921 - 1922	Emil Siemers, senior [[Datei:K%C3%B6nig_Adolf_Mesch_1922.JPG|200px|thumb|right|&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Schützenkönig&amp;lt;br /&amp;gt;Adolf Mesch 1922&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* 1922 - 1923	Adolf Mesch, Urgroßvater des Trittauer Bürgermeisters 2015, [[Oliver Mesch]]&lt;br /&gt;
* 1923 - 1924	Emil Siemers, senior &lt;br /&gt;
* 1924 - 1925	Carl Runge &lt;br /&gt;
* 1925 - 1926	Fritz Haenning &lt;br /&gt;
* 1926 - 1927	Rudolf Heymann &lt;br /&gt;
* 1927 - 1928	Wilhelm Böhrs &lt;br /&gt;
* 1928 - 1929	Heinrich Heymann, senior &lt;br /&gt;
* 1929 - 1930	Ernst Behsen &lt;br /&gt;
* 1930 - 1931	Rudolf Benn &lt;br /&gt;
* 1931 - 1932	Hermann Ulrich, senior &lt;br /&gt;
* 1932 - 1933	Heinrich Heymann, junior&lt;br /&gt;
* 1933 - 1934	Heinrich Evers &lt;br /&gt;
* 1934 - 1935	Fritz Haenning &lt;br /&gt;
* 1935 - 1936	Julius Eckmann &lt;br /&gt;
* 1936 - 1937	Wilhelm Oelze &lt;br /&gt;
* 1937 - 1938	Karl Krogmann &lt;br /&gt;
* 1938 - 1939	Ernst Flügge &lt;br /&gt;
* 1939 - 1953	Rudolf Scharnberg &lt;br /&gt;
* 1953 - 1954	Adolf Schulz&lt;br /&gt;
* 1954 - 1955	Ernst Jackstaedt&lt;br /&gt;
* 1955 - 1956	Frido Ollenschläger&lt;br /&gt;
* 1956 - 1957	Karl Gauk&lt;br /&gt;
* 1957 - 1958	Karl-Heinz Krogmann&lt;br /&gt;
* 1958 - 1959	Ewald Woweries&lt;br /&gt;
* 1959 - 1960	Walter Rohlf&lt;br /&gt;
* 1960 - 1961	Fritz Fischer&lt;br /&gt;
* 1961 - 1962	Emil Siemers&lt;br /&gt;
* 1962 - 1963	[[Otto Bentien]]&lt;br /&gt;
* 1963 - 1964	Fritz Bestmann&lt;br /&gt;
* 1964 - 1965	Jürgen Lantz&lt;br /&gt;
* 1965 - 1966	Wolfgang Rohlf&lt;br /&gt;
* 1966 - 1967	Rolf Ketzel&lt;br /&gt;
* 1967 - 1968	Georg Fehde&lt;br /&gt;
* 1968 - 1969	Robert Ahlers&lt;br /&gt;
* 1969 - 1970	Jürgen Braukmann&lt;br /&gt;
* 1970 - 1971	Bruno Scharnberg&lt;br /&gt;
* 1971 - 1972	Erwin Peemöller&lt;br /&gt;
* 1972 - 1973	Uwe Johannsen&lt;br /&gt;
* 1973 - 1974	Heinrich Eckmann&lt;br /&gt;
* 1974 - 1975	Harry Ruge&lt;br /&gt;
* 1975 - 1976	Otto Bentien&lt;br /&gt;
* 1976 - 1977	Hans Schlösser&lt;br /&gt;
* 1977 - 1978	Paul Mecklenburg&lt;br /&gt;
* 1978 - 1979	Wiking Hellmeyer&lt;br /&gt;
* 1979 - 1980	Rolf Ladenthin&lt;br /&gt;
* 1980 - 1981	Hans Ruge&lt;br /&gt;
* 1981 - 1982	Adolf Naujokat&lt;br /&gt;
* 1982 - 1983	Klaus Langbehn&lt;br /&gt;
* 1983 - 1984	Emil Steinbuck&lt;br /&gt;
* 1984 - 1985	Klaus Mohr&lt;br /&gt;
* 1985 - 1986	Bruno Scharnberg&lt;br /&gt;
* 1986 - 1987	Erwin Peemöller&lt;br /&gt;
* 1987 - 1988	Michael Michaelsen&lt;br /&gt;
* 1988 - 1989	Hans Schmidt&lt;br /&gt;
* 1989 - 1990	Paul Mecklenburg&lt;br /&gt;
* 1990 - 1991	Hans Jeschawitz&lt;br /&gt;
* 1991 - 1992	Heiner Rußmeyer&lt;br /&gt;
* 1992 - 1993	Fritz Haenning&lt;br /&gt;
* 1993 - 1994	Rolf Ladenthin&lt;br /&gt;
* 1994 - 1995	Wilfried Schröder&lt;br /&gt;
* 1995 - 1996	Peter Dietsch&lt;br /&gt;
* 1996 - 1997	Wolfgang Twesten&lt;br /&gt;
* 1997 - 1998	Herbert Zingelmann&lt;br /&gt;
* 1998 - 1999	Oliver Graf&lt;br /&gt;
* 1999 - 2000	Horst Gerdau&lt;br /&gt;
* 2000 - 2001 	Gerd Schmiegel&lt;br /&gt;
* 2001 - 2002 	Helmut Saß&lt;br /&gt;
* 2002 - 2003 	Helmut Prawitt&lt;br /&gt;
* 2003 - 2004 	Horst-Dieter Naue&lt;br /&gt;
* 2004 - 2005 	Rolf Ladenthin&lt;br /&gt;
* 2005 - 2006 	Bruno Scharnberg&lt;br /&gt;
* 2006 - 2007 	Heinz Krüger&lt;br /&gt;
* 2007 - 2008 	Hans Wulf &lt;br /&gt;
* 2008 - 2009 	Norbert Weber&lt;br /&gt;
* 2009 - 2010 	Torsten Lanquillon &lt;br /&gt;
* 2010 - 2011 	Jürgen Weber&lt;br /&gt;
* 2011 - 2012 	Sonny Holst&lt;br /&gt;
* 2012 - 2013 	Thimo Wilke&lt;br /&gt;
* 2013 - 2014   Sören Rehder&lt;br /&gt;
* 2014 - 2015   Dennis Weber&lt;br /&gt;
* 2015 - 2016   Heiko Wilken&lt;br /&gt;
* 2016 - 2017   Philip Weber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hergenhan, Otto und Scharnberg, Bruno: ''Chronik des Schützenvereins von Trittau und Umgegend e.V.''&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://www.schuetzen-trittau.de/ Website des Vereins]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportvereine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Datei:Glockenpfuhl.jpg&amp;diff=2663</id>
		<title>Datei:Glockenpfuhl.jpg</title>
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				<updated>2015-10-01T09:33:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kirche mit Glockenpfuhl um 1800&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilder (Bruno)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://trittau-wiki.de/index.php?title=Kirchenstra%C3%9Fe&amp;diff=2662</id>
		<title>Kirchenstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://trittau-wiki.de/index.php?title=Kirchenstra%C3%9Fe&amp;diff=2662"/>
				<updated>2015-10-01T09:30:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bruno: Kirche mit Glockenpfuhl um 1800 hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- DIESE ZEILE UND ALLE ZEILEN VON HIER ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ... BIS HIER (einschließlich dieser Zeile) bitte löschen, wenn der Artikel aussagekräftige Informationen erhalten hat.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchenstraße2015.jpg|mini|Blick zur Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2071 Textilgeschäft Eichbrett Schlachter Pegel Kirchenstrasse 1950er.jpg|mini|Textilgeschäft Eichbrett und Schlachterei Pegel in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glockenpfuhl.jpg|mini|Kirche mit Glockenpfuhl um 1800]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kurzer Einleitungssatz mit Angaben zur Art der Straße (Landesstraße, Wohnstraße etc.) und zur Einordnung (zwischen Straße A und B, zweigt ab von etc.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== geografische Lage ==&lt;br /&gt;
* 53.611675, 10.404111&lt;br /&gt;
* 53°36'42.0&amp;quot;N 10°24'14.8&amp;quot;O&lt;br /&gt;
[http://tools.wmflabs.org/geohack/geohack.php?pagename=Kirchenstraße_Trittau&amp;amp;language=de&amp;amp;params=53.611675_N_10.404111_E_region:DE-SH_type:landmark (Standort in GeoHack zeigen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namengebung ==&lt;br /&gt;
Die Straße liegt an der [[Martin-Luther-Kirche|Kirche]] und die Namengebung ist selbsterklärend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung und Bewohner ==&lt;br /&gt;
* Nr. 2: &lt;br /&gt;
: - ehemals: Kolonial- u. Eisenwaren, Kohlenhandlung, Gasthof und Saalbetrieb, [[Otto Holländer]] (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 3:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Hotel &amp;quot;Holsteinischer Hof&amp;quot; Rudolf Heymann (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 6:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Textilwaren Grote &amp;amp; Co. (41)&lt;br /&gt;
: - ehemals: Wäsche Wolle Leinen und Kurzwaren Gertrud Eichbrett&lt;br /&gt;
* Nr. 6a: Sandwich-Bar&lt;br /&gt;
: - ehemals: Haus Havixbeck, hier wohnte der erste Pastor der katholischen Kirche in Trittau, Franz Ritzka aus der Erzdiözese Breslau, und hielt einen täglichen Gottesdienst ab&lt;br /&gt;
: - ehemals: Schlachterei Pegel&lt;br /&gt;
: - ehemals: Ab den 1970er Jahren bis zum 30. Oktober 2003 war die Schlachterei Haßler in der Kirchenstraße 6a, davor und danach in der Bahnhofstraße 36.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fleischerei-hassler.de/historie.html Firmengeschichte Fleischerei Haßler], abgerufen am 8.8.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: - ehemals: Bistro Orange&lt;br /&gt;
* Nr. 10: Anwaltskanzlei Harders&lt;br /&gt;
::Das Haus ist ein eingetragenes [[Kulturdenkmal]].&lt;br /&gt;
: - ehemals: Dr. Carl Harders, Rechtsanwalt und Notar (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 12:&lt;br /&gt;
: - Bauernhof Zingelmann&lt;br /&gt;
* Nr. 13:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Friedrich Kock, Bauer (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 14:&lt;br /&gt;
: - Bauernhof Scharnberg&lt;br /&gt;
* Nr. 17: ev.-luth. Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
: - ehemals: Pastorat (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 18: &lt;br /&gt;
: - ehemals: Franz Petersen, Landwirt (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 21:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Fritz Burmeister, Bauer (41)&lt;br /&gt;
: - ehemals: Heinrich Burmeister, Bauer&lt;br /&gt;
* Nr. 24:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Chemische Fabrik [[PHARMAPUR Chemische Fabrik GmbH|Pharmapur]], Apotheker R. Petersen&lt;br /&gt;
* Nr. 25:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Klempnermeister u. elek. Licht- u. Kraftanlagen Adolf Mesch (41)&lt;br /&gt;
: - ehemals: Autovermietung u. -reparatur, Adler-Autodienst Georg Scharnweber (41)&lt;br /&gt;
: - ehemals: Omnibus-Betrieb Georg Scharnweber&lt;br /&gt;
: - ehemals: Gardinen Brieskorn&lt;br /&gt;
* Nr. 26(a):&lt;br /&gt;
: - ehemals: Gemeindeverwaltung Trittau (bis 1933)&amp;lt;ref&amp;gt;750 Jahre Trittau, Festschrift zur 750-Jahr-Feier der Gemeinde Trittau, Hrsg. Gemeinde Trittau 1989&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: - ehemals: Wegewärter Kopf&lt;br /&gt;
* Nr. 28: &lt;br /&gt;
: - ehemals: Gardinen - Teppichboden - Farben - Tapeten Roggenbau&lt;br /&gt;
: - ehemals: Lebensmittelgeschäft Friedrich Brinkmann (55)&lt;br /&gt;
* Nr. 31:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Meierei-Genossenschaft e. GmbH Trittau (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 32:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Herren- und Damenmoden, Putz- u. Wollwaren, Karl Schulz (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 33:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Viehhandlung Carl Blaase&lt;br /&gt;
* Nr. 35:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Kraftmaschinen-Büro, Inh. W. Grünberger&lt;br /&gt;
* Nr. 36:&lt;br /&gt;
: Trittauer Reisebüro&lt;br /&gt;
: - ehemals: Bäckerei Heinrich Siemers (41)&lt;br /&gt;
: - ehemals: Bäckerei und Café Steinbuck&lt;br /&gt;
* Nr. 38/a&lt;br /&gt;
: Praxis Dres. Shakra&lt;br /&gt;
: - ehemals: Bauernhof Mecklenburg&lt;br /&gt;
* Nr. 40:&lt;br /&gt;
: - ehemals: Töpfermeister Adolf Krohß (41)&lt;br /&gt;
* Nr. 44: Apotheke&lt;br /&gt;
: - ehemals: Apotheker Hans Laubinger (41)&lt;br /&gt;
: - ehemals: W. Struve, Rechtsanwalt und Notar, Büro Poststr. 10 (41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
== Erinnerungen und Geschichten - Zeitzeugen berichten ==&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adressangaben aus [http://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh-adress/digbib/view?did=c1:1494680&amp;amp;p=717  Amtliches Fernsprechbuch für den Bezirk der Reichspostdirektion Hamburg 1941, S. I/712-714] (41)&lt;br /&gt;
* Adressen aus [http://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh-adress/digbib/view?did=c1:1488158&amp;amp;p=847 Amtliches Fernsprechbuch für den Oberpostdirektionsbezirk Hamburg Ausgabe 1955, S. I/843-845] (55)&lt;br /&gt;
* Adressangaben aus [http://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh-adress/digbib/view?did=c1:1399119&amp;amp;p=1512&amp;amp;z=175 Amtliches Fernsprechbuch 2 für den Bereich Hamburg und Nord-Niedersachsen 1965/66, S. 1492-1495] (65)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bruno</name></author>	</entry>

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